Empty your mind, be formless, shapeless
A.R.E.S.: Extinction Agenda versetzt Spielerinnen innerhalb kürzester Zeit in einen Zustand, den der Psychologe mit dem unaussprechlichen Namen Mihaly Csikszentmihalyi als »Flow« bezeichnet. Flow ist die komplette Fokussierung auf eine Aufgabe, die weder überfordert noch unterfordert. Im Deutschen finden sich dafür die Worte ebenfalls treffenden Bezeichnungen Tätigkeitsrausch und Funktionslust.
Um in den Flow zu kommen, braucht es eine Reihe von Parametern, die einem in dem Shoot 'em up A.R.E.S. geradezu auf dem Silbertablett serviert werden. Eine Auswahl:
Klare Ziele braucht der Flow und die liefert das Spiel in jeglicher Hinsicht mit unerschöpflichen Roboterhorden und der klaren Ansage, eben jene Horde in Altmetall zu verwandeln.
Für die ebenfalls notwendige Konzentration sorgt der erbarmungslose schnelle Soundtrack, der das notwendige Adrenalin mit einer gefühlten Million Beats per Minute in die Adern pumpt.
Das Gefühl, die Situation unter Kontrolle zu haben, stellt sich – dank extrem zugänglicher Steuerung – ebenfalls nach kürzester Zeit ein.
Direktes und unmittelbares Feedback sind ebenfalls gegeben: Getroffene Gegner blinken auf und explodieren unter fortdauerndem Beschuss, die getroffene Spielfigur auch.
Zu den Parametern gesellen sich noch das Verschmelzen des Bewusstseins zu einer Einheit aus Wahrnehmung und Aktion und die daraus resultierende Absorption in der Tätigkeit.
Auch für ständige Belohnung ist gesorgt, denn zerstörte Gegner hinterlassen recycelbares Material, das zu Reparaturen an der Spielfigur, für die Herstellung von Granaten und die Verbesserung von Waffen verwendet werden kann – mit denen sich noch mehr Altmetall in kürzerer Zeit produzieren lässt.