Superschurken verfolgen eine Agenda. Superhelden wollen sie daran hindern. Obwohl immer wieder beteuert wird, dass es eigentlich viel mehr Spaß machen müsse, den feisten Dreisten zu geben, landen Spielerinnen in den seltenen Fällen in den Rollen der Kinderfresser und Frauenbrater. Auch im vorliegenden Titel ist das nicht anders. Zu tun, bekommen es die Actionhelden mit einem gewissen Inferno, der mit sichtlichem Spaß (wahrscheinlich macht ihn GERADE dieser Zug für brave Arbeitsethiker so suspekt – ein Job, der Freude bereitet? Macht ihn fertig!) eine Großstadt nach der anderen in Dampf aufgehen lässt.
Die Pseudo-UNO hat nichts anderes zu tun, als lasch und unentschlossen nach dem Strohhalm der Verhandlung (vulgo: der Diplomatie), zu greifen. Ganz anders Captain Großschwanz. Seinen vermeintlich echten Namen habe ich vergessen. Er erinnert mich aber einen Captain Großschwanz, den ich einmal in einem Chuck Norris-Film sah. Oder Charles Bronson? Großschwanz also spuckt verächtlich aus, denn er hat vor, anders zu reagieren. Er möchte mit seinem Team, den Spielnamen gebenden Renegades, Inferno bleihaltig einheizen und dessen Treiben ein Ende setzen. Ach ja, Europäer kommen eben von der Venus, Amerikaner vom Mars.