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Freitag, 25. Mai 2012 | 01:33

The Computers kommen im Januar

14.11.2011

Breite Palette

Manchmal, in seltenen Fällen, sagt diese Liste etwas aus. Die Liste der Bands, für die eine Band im Vorprogramm auf der Bühne stand. So wie bei The Computers zum Beispiel. Sie standen bei Konzert zum 35-jährigen Jubiläum der Buzzcocks auf der Bühne. Sie eröffneten für Bad Religion zwei Shows in London und Wolverhampton. Sie spielten vor Good Charlotte in London und The Bronx in Kingston. Und gerade eben haben sie The Subways durch das ganze Königreich, Europa und Deutschland als Mainsupport begleitet.

 

Breite Palette, und kein Widerspruch in sich. The Computers gehen zurück auf die Wurzeln des Rock. Sie tun das ikonografisch gebrochen, mit ihren Tollen, mit Ihren Anzügen, ihren Plattencovern, ihren Schriftzügen und ihren Videos, wobei das entscheidende ist, dass stets etwas Neues aufscheint im Alten. Sie tun es in ihrer Besetzung mit zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug. Und sie tun das mit ihrer Musik. Kein Song ihres Debüts This is The Computers kommt an drei Minuten ran, die ganze Platte durchrauscht man in 25 Minuten. Und diese kurze Zeit wird von The Computers derartig laut, rotzig und geradeheraus gefüllt, dass es keine Art hat.

 

Die Basis ist das 12-taktige Bluesschema. Darüber legt sich Rock’n’Roll. Darüber kommt aus jedem folgenden Jahrzehnt eine Lage: Garage, Punk, Hardcore, Grunge, Post-Irgendwas. Und noch mal Hardcore und Rock’n’Roll und Hardcore. Der Gutturalgesang tut ein Übriges, die spezielle Haltung der Engländer zu unterstreichen. Ihre Eigencharakterisierung besteht nur aus einem Satz: »Destroy everything.« Am liebsten live, auf der Bühne. Dort rotiert ein Wirbelsturm aus Riffs, Drums, Rockabilly und Punk, Hardcore und Brillantine, der mit dem Besten beider Welten alle von den Beinen holt.

 

16.01.2012 Köln - MTC

17 01.2012 Dortmund - FZW

18.01.2012 Hamburg - Molotow

19 01.2012 Berlin - Magnet

23 01.2012 München - 59to1

26.01.2012 Wiesbaden - Räucherkammer

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