Howard Zinns bekanntestes Werk ist Eine Geschichte des amerikanischen Volkes (A People´s History), das 1980 veröffentlicht wurde und 2007 auch in deutscher Übersetzung erschien. Darin stellte er der traditionellen US-amerikanischen Geschichtsschreibung, die sich aus den Heldentaten weißer Männer, Kriegsberichterstattung und Lobpreisung des amerikanischen Kapitalismus speiste, eine „Geschichte von unten“ entgegen: Ihm ging es um die Perspektive der Arbeiter, der Frauen, der Indianer, der Schwarzen – all jener, die nicht privilegiert sind, sondern benachteiligt und unterdrückt werden.
Ende Februar erscheint in der Edition Nautilus Howard Zinns Autobiografie Schweigen heißt lügen, in der er sein engagiertes und ereignisreiches Leben erzählt. Eine Autobiografie, die zugleich das Porträt einer Epoche, ein Stück US-amerikanische Zeitgeschichte ist.