Ein Jurist kommt literarisch zu den höchsten Ehren
Ferdinand von Schirach erhält den Kleist-Preis, Professor Günter Blamberger teilte dies am Dienstag mit. Der Erzählband Verbrechen (Piper, zur TITEL-Rezension) sei "das meistbeachtete Debüt der deutschen Literatur 2009" gewesen.
Erschreckende Fälle als Kurzgeschichten: Ärzte, die ihre Ehefrauen zerhacken, und Schwestern, die ihr geliebtes Bruderherz ertränken. Schirach forschte nach den Motiven und bekommt dafür diesen November 20.000 Euro. Den Kleist-Preis haben u.a. Brecht und Musil erhalten. In der neueren Zeit Alexander Kluge, Ernst Jandl, Herta Müller und auch Daniel Kehlmann.




