Ihr zweiter ebenfalls bei Luchterhand veröffentlichter Roman Der einzige Mann auf dem Kontinent, 2009, der von der außergewöhnlichen Hauptfigur, dem IT-Mann Darius Kopp, handelt, gab für Urs Widmer den Ausschlag, Terézia Mora den Erich Fried Preis 2010 zuzuerkennen.
Der Erich Fried Preis wird nicht für ein Lebenswerk vergeben, sondern soll an deutschsprachige Autorinnen und Autoren jüngerer Jahrgänge gehen, die noch eine – hoffentlich große – literarische Zukunft vor sich haben.
Gestiftet wird die seit 1990 durch die die Internationale Erich Fried Gesellschaft für Literatur und Sprache vergebene Auszeichnung vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur. Für die Auswahl der Preisträgerin oder des Preisträgers zeichnen jährlich wechselnde, autonom entscheidende Autorenkollegen verantwortlich. Bisherige Preisträger waren u.a. Christoph Hein, Robert Schindel, Paul Nizon, Gert Jonke, Oskar Pastior, Robert Menasse, Marcel Beyer, Peter Waterhouse und zuletzt Alois Hotschnig.
Ein TITEL-Gespräch mit Terézia Mora finden Sie hier.