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Freitag, 25. Mai 2012 | 02:39

The Horrible Crowes veröffentlichen ihr Album bei SideOneDummy

10.06.2011

Hymnen für einsame Menschen

Am 06.09.2011 erscheint das Debütalbum Elsie von The Horrible Crowes. Die Band, die aus Gaslight Anthem Frontman Brian Fallon und dessen Freund Ian Perkins besteht, entstand während der letztjährigen Worldtour von The Gaslight Anthem, bei der Perkins mit an Bord war. Die beiden schrieben die ersten Songs also unterwegs. Unter anderem im Tourbus, im Hotel und sogar in einem japanischen Badezimmer kurz nach dem Erdbeben.

 

»Ian und ich hatten dieses Ritual uns nach unseren Auftritten in den Bus zu setzen und uns gegenseitig Alben vorzuspielen. Ich habe ihm die Afghan Whigs näher gebracht und er mir PJ Harvey, und eines Tages dachten wir uns: Wir sollten genau so etwas machen!«, erklärt Fallon. In diesem Sinne holten sich die zwei den Produzenten Ted Hutt (Dropkick Murphys, Chuck Ragan) ins Boot um ihre Songs aufzunehmen. Das Ergebnis wird mit größter Wahrscheinlich sogar den leidenschaftlichsten Gaslight Anthem-Fan positiv überraschen.

 

»Genau wie ich bei The Gaslight Anthem die Vorstellung habe Bruce Springsteen zu sein, ist es hier so als wäre ich Tom Waits oder Greg Dulli«, antwortet Fallon auf die Frage, was die Inspiration für dieses Projekt sei, bei dem er neben Keyboard-Passagen und Drumloops erstmalig Streicher-Arrangements einsetzt. »Die Songs sind sehr düster, sie sind wie Hymnen für einsame Menschen«, fährt Fallon fort. »Es ist ein echter Trip durch einen seelischen Zusammenbruch, der Hang dem Wahnsinn zu verfallen und der erhofften Erlösung.«

 

The Horrible Crowes werden einige Konzerte spielen um das Album zu promoten, wobei Brian Fallon jetzt schon verspricht dass die Atmosphäre dort im starken Widerspruch zu der von Gaslight Anthem-Gigs stehen wird: »Unsere Auftritte werden nicht so groß sein und in dafür passenderen, kleineren Locations stattfinden«, erklärt er. »Es ist nicht die Art von Show, bei der du dich betrinkst und ein bisschen der Musik lauscht. Es ist eher ein ›Ich führe meine Freundin abends aus, schaue mit ihr diese Band an, genieße die ruhige Atmosphäre und gehe danach entspannt wieder nach Hause‹-Ding.«

 

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