Freitag, 25. Mai 2012 | 08:03

Interview mit KÜHNTETT

17.11.2011

Es ist nicht leicht mit Jazz!

Eigentlich müsste die Karriere wie von selbst laufen. Denn Kühntett ist gut – anerkanntermaßen gut. Immerhin heimsen die vier Deutschen Jazz-Musiker seit der ersten Stunde regelmäßig Preise ein. Und sie überzeugen: mit ihren CDs und mit ihren Auftritten. Dennoch. Das Leben und die Karriere als Jazzmusiker sind nicht einfach. Von JÖRG ESCHENFELDER

 

Axel Kühn (Bass) hatte seine Formation 2005 gegründet, um seinen Traum von modernem, melodischen Jazz zu verwirklichen. Mit Erfolg. Denn die vier ernten nicht nur für die CDs und ihre Live-Performances Lob. Sie überzeugen immer wieder die Juries und landen bei Wettbewerben immer wieder auf den vorderen Plätzen. Den bislang größten Erfolg hatten sie 2009. Da gewannen Axel Kühn, Alexander »Sandi« Kuhn (Saxophon), Christoph Heckeler (Piano) und Marcel Gustke (Drums) den ersten Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis. Und steckten das Geld auch sogleich in die Produktion ihrer aktuellen Scheibe Checkpoint Jazz.

 

Vor kurzem waren sie im Rahmen ihrer aktuellen Deutschland-Tour erneut in Burghausen und spielten im Jazzkeller auf. Ein hervorragendes Konzert, das leider auch die aktuelle Lage der Jazz-Musik deutlich machte: hervorragende Musiker und Musik, jedoch nur wenig Publikums-Resonanz. Der Jazzkeller war nicht einmal zur Hälfte gefüllt und setzte sich aus einem alterndem Publikum zusammen. Die Jugend ist andernorts. Dazu und zu ihrer Musik äußerten sich Axel Kühn und Alexander »Sandi« Kuhn im Video-Interview.

 

Foto: Kühntett

 

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