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"Warte, warte nur ein Weilchen, dann kommt der Schwarze Mann zu dir ..."

19.07.2010

Schattenspiele

Künstler und Comicautor Jon J. Muth im Gespräch mit LIDA BACH über seine Graphic Novel M - eine Stadt jagt einen Mörder

 

Für Comicliebhaber hat sich das lange Warten ausgezahlt. Jon J. Muths 1990 erstmals erschienener Comic “M - Eine Stadt jagt einen Mörder” erlebt im Cross Cult Verlag als gebundenes Werk eine Neuauflage. Die Kinderstimmen, welche in dem Eingangszitat aus Muths Comicroman singen, erahnen das Grauen in “M - Eine Stadt jagt einen Mörder”. Sie singen vom Schwarzen Mann, den der Kindermörder verkörpert, der das Vorkriegsberlin in Fritz Langs gleichnamigen Film von 1931 in Angst versetzt. Vor fast zwanzig Jahren adaptierte der amerikanische Künstler Jon J. Muth, Musiker, Maler und Autor von Comics und Romanen, Langs expressionistisches Kriminaldrama als Comicserie. Muth führt in seiner Fassung von “M - Eine Stadt jagt einen Mörder” in einen düsteren Großstadtmoloch, in dessen Straßenlabyrinth Recht und Unrecht, Rationalität und Wahnsinn im Schatten verwischen. Im Interview gewährt der auteur des Comic Einblick in seine Faszination von „M”, seine persönlichen Ängste und seine künstlerische Inspiration. 

 

Ungeheuer fesselnd!

Dank der Neuausgabe von “M – Eine Stadt jagt einen Mörder” ist ein hervorragendes Kunstwerk wieder für die Leserschaft erhältlich. War die Veröffentlichung einer gebundenen Edition Ihre Idee oder die des Verlags Cross Cult?

 

Ich habe immer gehofft, das Werk würde in einem Buch zusammengefasst werden, aber es war mein Freund und Agent Allen Spiegel, der die Hardcoverausgabe favorisierte. Allen und meine Verleger Charlie Kochman von “Abrams” sind diejenigen, die das ermöglicht haben.

 

Hat sich Ihre Perspektive zu dem Thema über die Jahre geändert? Würden Sie immer noch auf die gleiche Weise gestalten?

 

Das Thema, ein Kindermörder, berührt mich heute anders. Ich bin älter und habe heute meine eigenen Kinder und die Angst, sie zu verlieren, ist nicht länger eine Vorstellung, sondern eine greifbare Angst. Im Bezug auf die technischen Aspekte habe ich, als ich M schuf, keine digitale Manipulation verwendet, so dass es ein sehr aufwendiger Prozess war. Computer waren damals nicht so verbreitet wie heute. Es dauerte sehr lange. Mein Anliegen – dass Fotos einen höheren Wahrheitsgehalt oder Objektivität bergen - ist heute völlig aus der Mode. Jetzt könnte man so etwas sehr schnell machen und daher würde ich es wahrscheinlich nie versuchen.

 

Wann sind  Sie das erste Mal auf Fritz Langs Film M – Eine Stadt jagt einen Mörder aufmerksam geworden?

 

Zum ersten Mal habe ich den Film mit siebzehn oder achtzehn gesehen. Ich empfand ihn als ungeheuer fesselnd. Lang verwendete immer noch eine Form des Geschichtenerzählens, die er in Stummfilmen gelernt hatte. Der Ton war minimal und wurde speziell als Erzählmittel eingesetzt. Der ganze Film wirkte auf mich hypnotisch.

 

Dachten Sie bereits damals an eine Comicadaption des Films?

 

Nein, ich war ausschließlich Maler, als ich ihn zum ersten Mal sah. Ich hatte noch keine Comics gezeichnet und Bücher geschrieben. Die filmische Kraft hat mich schlicht gefesselt.

 

"Es war meistens lustig."

Wie sind Sie auf die Bilder für M gekommen? Waren es eher spontanes Skizzieren der Entwürfe oder ein langsamer Entwicklungsprozess?

 

Die Bilder waren schnell da. Ich wusste, welche Bilder als nächstes kommen mussten. Ich hatte Thea von Harbous Drehbuch, also existierte bereits eine Vorlage, aber ein Figuren-Ensemble zu den verschiedensten Orten der Stadt zu bringen und die Handlung zu dokumentieren, veränderte immer meine anfänglichen Ideen.

 

Ihre Zeichnungen basieren auf Fotografien, welche teilweise Ihre Freunde und Familienangehörigen zeigen. Wie war es, sie so stark in die Entwicklung des Comics einzubinden?

 

Es war lustig. Manchmal schwierig, aber meistens lustig. Das Photographieren war großartig, denn ich hatte sehr strenge Regeln für die zeichnerische Arbeit, aber innerhalb des Rahmens der Geschichte bestimmten die Figuren und die Kamera die Bildwelt. Mit anderen Worten, sie standen nicht still, sondern “taten”, was in der Handlung passierte. Ich denke, dies trug zu einer natürlicheren Stimmung der Bilder bei. Niemand “posierte”, sie handelten. 

 

Diese Art der Verschmelzung von Fotokunst und Zeichnen war etwas völlig Neues, als Sie M schufen. Was inspirierte Sie zu dieser neuartigen Kunst?

 

Tatsächlich war es nicht völlig neu. Lange Zeit habe ich Fotos als Basis für meine Malerei verwendet. Ich hatte zuvor The Mythologie of an Abandoned City und einige andere Kurzgeschichten angefertigt. Dieser Teil meiner Comicarbeit war den meisten Lesern nur nicht so bekannt.

 

In M verbergen Sie Anspielungen auf reale Serienmörder, doch der Gedanke an reale Mörder schwebt drohend über dem Buch. Wie stark haben Sie sich in das Thema vertieft?

 

Das war 1988, unmittelbar vor der Popularisierung von Serienmord in Filmen und Büchern wie Das Schweigen der Lämmer. Statt an einem Computer zu sitzen und im Internet zu surfen, sah ich mir Mikrofilme in Bibliotheken an und recherchierte über diese Art Verbrechen und Peter Kürten und dergleichen. Damals musste man gezielt nach derartigen Informationen suchen und ich erinnere mich, wie ich mich schämte, über derartiges etwas herauszufinden zu versuchen.

 

"Ich habe lange genug in dieser Welt gelebt."

Der Kindervers, welcher am Anfang gesungen wird, wurde von dem realen Serienmörder Fritz Haarmann inspiriert. Waren Sie sich dessen bewusst und wenn ja, hat es Sie dazu bewegt, diesen Reim auszuwählen?

 

Jetzt, da Sie es erwähnen, erinnere ich mich. Aber der Reim war im Originaldrehbuch, daher habe ich ihn einbezogen.

 

Erstaunlicherweise konzentrieren Sie sich stark auf die Psyche des Mörders und vermutlich, sogar stärker als im Film, auf dessen Privatleben. Warum diese Hervorhebung?

 

Psychologen sagen Gesetzesvertretern, dass es einem Serienmörder leichter fällt, ein Opfer zu verletzen, wenn der Mörder es als Objekt betrachtet. Wenn sie ihr Opfer als menschliches Wesen sehen, werden sie ihm mit geringerer Wahrscheinlichkeit etwas antun. Das wollte ich mit dem Leser machen. Wenn wir Beckert als Objekt betrachten, ist es einfacher, zu wünschen, dass er ausgelöscht wird. Wenn wir keinen Einblick in Beckerts Leben erhalten, ist er eine Leerstelle und es kümmert uns nicht, was mit ihm geschieht. Das war der einzige Punkt, in welchem ich von Langs Film und von Harbous Drehbuch abgewichen bin.

 

Von den beschwingten Themen Ihrer Illustrationen sind Sie zu einer sehr beklemmenden Thematik gewechselt, einer Geschichte über einen Kindermörder. Wie kam es dazu?

 

Zu diesem Zeitpunkt war ich bereit dazu. Ich war auf der Suche nach einer Noir Erzählung. Ich dachte an etwas von Graham Greene, aber M war die perfekte Geschichte zur richtigen Zeit.

 

Wie sehr hat es Sie mitgenommen, sich mit der Thematik des Kindermords auseinanderzusetzen?

 

Fritz Langs Film entstand in rund 15 Wochen. Für mein Buch brauchte ich zwei Jahre. Gegen Ende hatte ich in dieser Welt lange genug gelebt.

 

Hans Beckert, der Mörder, könnte als eine Figur ähnlich dem Schwarzen Mann gesehen werden, über den die Kinder singen. Haben Sie in dem Comic eigenen Kindheitsängste verarbeitet?

 

Nein, das Buch exorzierte künstlerische und disziplinarische Dämonen: Kann ich meine Vorhaben effektiv durchführen? Würde ich durchhalten? Würde ich mich dauerhaft auf ein so langes Projekt konzentrieren können? Meine Kindheitsängste sind die gleichen wie die aller anderen. Einfach persönliche Vorstellungen von Trennung, Verlust und Verlassenwerden. 

 

Was sind heute, als Erwachsener, Ihre stärksten persönlichen Ängste?

 

Heute fürchte ich, was die meisten Menschen fürchten – dass denen, die ich liebe, etwas Schreckliches zustoßen könnte. Abgesehen davon fürchte ich vermutlich, unfähig zu sein, als Vater, Ehemann oder Freund aufrichtig zu sein.

 

Die rachsüchtige Hälfte in uns

M – Eine Stadt jagt einen Mörder lädt dazu ein, die Seiten zu wechseln: Zuerst steht man auf der Seite der Verfolger des Mörders, dann findet man sich plötzlich auf seiner Seite wieder und bemitleidend ihn. Haben Sie ebenfalls während des Zeichnens eine solche Veränderung ihrer persönlichen Sicht durchgemacht?

 

Ich habe mich sehr bemüht, meine Gefühle aus dem Buch herauszuhalten. Indem ich meine Zeichnungen so stark wie möglich nach den Fotos geschaffen habe, versuchte ich, so sehr ich nur konnte, Abstand zu halten – damit der Leser von den Ereignissen innerhalb der Handlung und den eigenen Gefühlen geleitet wird.

 

 

Was ist der beunruhigendeste Aspekt in M für Sie? Manche Rezipienten empfinden die Selbstjustiz und Mitleidlosigkeit des Verbrechertribunals als noch grauenvoller als die Morde.

 

Zwei verschiedenen Gesichtspunkt ängstigen mich. Dass jemand von einem Teil seiner Psyche dazu getrieben werden kann, Dinge zu tun, die er nicht tun will oder von denen er nicht einmal weiß, dass er sie tut, ist definitiv beängstigend. – wie eine Sucht. Wir alle leiden darunter mehr oder weniger – Verhaltensweisen, die wir uns angewöhnt haben. Ebenso, dass jemand Kriminelles Gewalt über einen haben kann. Das Femegericht der Verbrecher ist aus meiner Sicht eine Kritik an der Todesstrafe. Richter und Jury sind Berufsverbrecher, dennoch stehen sie für uns ein. Sie verkörpern den unterdrückten Teil unserer Natur. Die rachsüchtige Hälfte wird dadurch irgendwie befriedigt – und dies macht uns weniger verwundbar. In die Hände dieses Systems zu fallen – ja, das ist beängstigend. Ich denke, letztendlich finde ich es einfach traurig.

 

Werden Sie stärker von klassischen Comiczeichnern wie Windsor McCay beeinflusst oder von modernen Künstlern wie Alan Moore und Neil Gaiman, deren Sichtweisen die Wahrnehmung des Genres verankert haben?

 

In wenige Jahren wird das alles dasselbe sein. Alan und Neil werden genauso als Teil des essentiellen Comics angesehen werden wie Winsor McCay. Mittlerweile sind wir alle von ihnen beeinflusst worden. Lyonel Feininger mag ich sehr, “The Kin-der-Kids” - seine Malerei, seine Comics, Musik. Alles. Als Zeitgenosse McCays ist er ein Klassiker, denke ich.

 

"Es geht um dich, dich, dich ..."

Die Werke von Künstlern wie Alan Moore oder Frank Miller wurden verfilmt. Bei M haben Sie den gegenteiligen Weg gewählt, indem Sie einen Film als Grundlage eines Comics verwendeten.

 

Ein Comic misst den Wert oder die Erfüllung seiner Kunst daran, ob er verfilmt wird. Die Welt des Comics, die Künstler und die Vertreiber, fühlen sich geschmeichelt, wenn andere Medien wie Kino, Fernsehen, Theater oder Oper ihre Arbeiten ausreichend mögen, um sie in ihr Medium zu tranformieren. So wenige Leute kreieren heutzutage Dinge, die für sich selbst stehen sollen. Die Folge ist, dass sehr wenige Leute wissen, was sie tun und die Sprache von Comics sich beschränkt statt zu erweitern.

 

Bei M habe ich dies vermieden. Es gab bereits einen Filmklassiker, also dachte ich mir: ‘Mal sehen, was passiert, wenn man die Geschichte als Comic erzählt.’ Jeder Moment muss so gut sein, wie ich ihn gestalten kann, denn er steht im Schatten eines großartigen Films. Andererseits kann ich nicht sagen: ’Wenn die einen Film machen, wird dieser Teil echt cool aussehen!’ Es muss jetzt richtig gut aussehen, denn das ist alles, was da ist.

 

Würden Sie Ihre Arbeiten verfilmen lassen?

 

Ich denke, was ich tue, bietet sich nicht gut für Verfilmungen an. Ich tendiere dazu, Dinge zu erschaffen, die für sich selbst stehen – Bücher, Comics, Gemälde, Musik. Wenn sie verfilmt würden, wäre es etwas anderes. Das wäre schön, aber bisher mache ich keine Filme, also … Wäre das eine Aufgabe für jemand anderes! Zu viel von dem, was ich tue, geschieht sowieso innerlich. Ich kann nicht vermitteln, was ich tue, bis ich es getan habe. Wenn ich fertig bin, ist es da. Es ist, was es ist. Ich bin kein sehr kooperativer Künstler und Film ist ein Gemeinschaftswerk. 

 

 

Langs Film litt unter Zensur. Die Darstellung von Gewalt und Sexualität in Comics wie auch deren Erwachsenenthemen haben auch Comic zum Opfer von Zensur gemacht. Was ist Ihre Meinung zu künstlerischer Zensur?

 

Das ist ein gewichtiges Thema. Wir müssen Kinder vor Dingen, die sie nicht verstehen, beschützen. Außerdem denke ich, es ist an der Zeit, dass Künstler aufhören so zu tun, als hinterließen ihre Werke keine Spuren in der Welt. 

 

Ich bin gegen künstlerische Zensur. Aber ich sage zu Künstlern, was einer meiner Lehrer zu mir sagte: “Wenn wir eine Linie ziehen, lassen wir einen Teil unserer selbst in dieser Linie zurück. Wir hinterlassen unsere Wünsche für die, welche wir lieben, unsere Kinder und unsere Kindeskinder." Es ist wahr. Jede Linie ist einzigartig. Jede Linie enthüllt dich. Wenn es auf den simplen Akt des Ziehens einer Linie zutrifft, wie kann es dann nicht für jeden kreativen Akt zutreffen?  

 

Was halten Sie davon, dass Kinder Ihre Graphic Novel lesen und ansehen?

 

Mein M ist nicht für Kinder. Ich denke, es würde sie langweilen, so wie sie von einem Film Tarkovskys gelangweilt wären. Wenn sie Acht geben, werden Eltern und Bibliothekare wissen, welche jungen Menschen dafür bereit sind.

 

In fast allen Sprachen gibt es Kinderverse oder Spiele über eine Figur, die Kinder stiehlt oder tötet. Sehen Sie dies als Katharsis oder halten Sie dergleichen für schädlich?

 

Normalerweise spielen die Kinder und der spezielle Reim ist nicht wichtig. Zumindest sind meine Kinder so. Die Lieder kommen und gehen. Sobald Erwachsene sich einzumischen und sich Sorgen zu machen beginnen, dass Kinder anfangen darüber nachzudenken, was sie singen. Jedes Alter entscheidet, was als Katharsis akzeptabel ist. Vielleicht muss jetzt, wo Werbung, Nachrichten und Unterhaltung so roh sind, auch die Katharsis roh sein … wie Videospiele als ein Ort, indem Kinder ihr Umfeld kontrollieren können. 

 

Welche Dichter und Schriftsteller beeinflussen Ihre Kunst, Schreiben wie auch Malen?

 

Während ich hier sitze, sieht ein großes Porträt von Leo Tolstoi mich gebieterisch von links an. Also hält er mich sicherlich bei der Stange. Ich liebe seine Arbeit. Andere Schriftsteller und Dichter sind Stanislav Lem, Endre Szkárosi, Billy Collins, Boris und Arkady Strugatsky, Ryokan, Cormac McCarthy.

 

Von Comics mit eher erwachsener Thematik sind Sie zu Zeichnungen für Kinderbücher übergegangen. Wie kam es zu diesem ungewöhnlichen Schwerpunktwandel in Ihrer Arbeit?

 

Kinder zu haben, hat für mich alles verändert. Ich glaube nicht, dass dies ein besonders einzigartiges Gefühl ist. Wann immer Menschen Eltern werden, ist das eine große Sache. Ich war schlecht vorbereitet. Ich war überwältigt. Es war für mich in gewisser Weise eine sehr persönliche spirituelle Erfahrung. Da ich als Künstler aufgewachsen bin … es ist eine sehr selbstbezogenen Berufung. Die Definition des Berufs ist, dass es um dich, dich, dich geht – deinen Erfolg, deinen Sinn dafür, wie die Welt funktioniert und so weiter. Plötzlich fühlte ich mich vollkommen verantwortlich für dieses kleine Wesen. Plötzlich geht es nicht um mich; es geht um jemand anderen und im erweiterten Sinne um jeden anderen! Das war meine Erfahrung. Zu diesem Zeitpunkt war Comic einfach nichts, wo es Platz gab, das zu erforschen, was mir wichtig wurde.

 

Ihre Illustrationen scheinen von Manga und japanischer Kunst inspiriert. Sind klassische Illustratoren wie John Tenniel auch eine Inspiration?

 

Ich bin nicht sicher, an welche Illustrationen Sie denken, aber ich habe nie viel Manga gelesen. Japanische und Chinesische Pinselmalerei haben mich inspiriert und inspirieren mich sicherlich weiterhin. Ich stehe auch in der Schuld von Frank Duveneck, Valentin Serov, und Adolf Menzel, denke ich. Sie haben einige klassische Illustrationen geschaffen.

 

 

Gibt es Themen, mit denen Sie sich gerne in Ihrem Werk auseinandersetzen würden, die Sie aber für zu heikel oder schwierig halten?

 

Es ist weniger das Thema als der Zeitmangel! Ich würde liebend gerne eine Reihe erotischer Zeichnungen oder Tuscharbeiten entwerfen, aber es ist nicht ganz der richtige Moment. Außerdem Porträts, Skulpturen aus Stein und Ton. Ich würde sehr gerne mehr Skulpturen meiner Frau oder meiner Kinder fertigen, oder von John Daido Loori, den Abbot der Zen Mountain Monastery. Er hat ein faszinierendes Gesicht.

 

Fast jeder Künstler hat ein Traumprojekt. Welches ist Ihres? 

 

Die Antwort wäre ein bisschen Betrug, da ich einfach gerne mehr Zeit hätte, all die Traumprojekte, die ich schon im Kopf habe, umzusetzen. Aber wahrscheinlich würde meine Frau sagen, das Badezimmer im ersten Stock zu reparieren, wäre ein Traumprojekt.


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Am kommenden Donnerstag folgt die Besprechung zu M - eine Stadt jagt einen Mörder!

 

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