Frankie Chavez: Family Tree TATORT (SR) - Skalpell (28.05.2012) Andrea Maria Schenkel: Finsterau "Bacon Talks": Frankfurts Schauspielintendant Oliver Reese schreibt ein Stück und inszeniert Eli Pariser: Filter Bubble Kennzeichen T - 28.04.2012
Freitag, 25. Mai 2012 | 09:28

Mickey Moonlight: And the Time Axis Manipulation

24.11.2011

Space is the place

Mickey Moonlight reißt uns raus aus unserer Umlaufbahn und befeuert uns mit interplanetary music. Space Commander TOM ASAM berichtet.

 

»Ladies, gentlemen and variations there upon, welcome aboard and travelling with the time axis manipulation corporation. Your pilot today is Mickey Moonlight«, wird der geneigte Hörer hier empfangen und ahnt zum einen, es hier mit einem sympathischen Spinner zu tun zu bekommen, zum anderen, dass es sich – obwohl aus dem Hause Ed Banger – nicht unbedingt um ein reinrassiges Dancefloor-Vergnügen handelt. Die eröffnende Single Interplanetary Music lässt einen zwar mit ihrem funky vibe unruhig im Hufbereich werden – doch da steckt mehr drin. Der englische Guardian nennt es folgendermaßen: »thinking fan´s pop.« Was wiederum nicht als Hinweis darauf gelesen sein soll, es handle sich hier um bierernstes, akademisch-trockenes Gemucke.

 

Mickey Moolight, ein Name hinter dem ein Mann mit wechselnden Pseudonymen (u.a. Mike Silver) steckt, unterhält uns mit augenzwinkerndem Spacepop zwischen psychedelischen Auswüchsen und eingänigeren Hitmomenten. Dabei gibt er abstruse Geschichten zugute, die von der freiwilligen Sterbehilfe bis zu künstlichen Liebhabern reicht – oder andersrum; vielleicht richtet man das Laserschwert freiwillig gegen sich, wenn man eine jahrelange Affäre mit seinem Spacestaubsauger hinter sich hat. Aber das soll uns nicht kümmern. Come on humans: listen and enjoy!

 



 

| kommentar schreiben

Name:
Kommentar:

Unser Lieblingssufi live!!

06.06. Aachen, Musikbunker
07.06. Hannover, Musiktheater Bad
19.06. Hamburg, Uebel & Gefährlich
20.06. Berlin, Gretchen
21.06. Leipzig, UT Connewitz
22.06. ...

Götter verstehen keinen Spaß

Wenn Shakespeare sich in der griechischen Mythologie bedient und den blindes Seher Tiresias zum Helden eines seiner Stücke gemacht hätte, der Inhalt hätte durchaus so aussehen ...

»Die Wahrheit ist ein scheues Kind ...«

Mit dem Roman Tannöd begann 2006 die erstaunliche Karriere der Andrea Maria Schenkel. Der Nachfolger, Kalteis (2007), bewegte sich noch ganz im Dunstkreis des erfolgreichen ...

Valium im schwarzen Anzug

Die MIB-Filmreihe von Regisseur Barry Sonnenfeld komplettiert sich nun zur Trilogie und tischt dem Zuschauer das Alte vom Vortag nochmal neu auf – nur diesmal in 3D. Lasst euch vom ...

Licht wo zu viel Schatten lag

Jetzt mal ehrlich, das Buch Fifa-Mafia von Thomas Kistner ist keine einfache Kost. Zu ungebremst und schnörkellos werden einem hier schallernde Fakten um die Ohren gehauen. ...