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Freitag, 25. Mai 2012 | 09:39

Martin John Henry: the other half of everything

19.01.2012

Die andere Hälfte

Das Solodebüt des schottischen Songwriters, der uns schon mit der Band De Rosa begeisterte. Von TOM ASAM

 

2009 erschien das Album Prevention von De Rosa heraus und markierte einen weiteren Höhepunkt des famosen Labels Chemical Underground. In einem arbeitsreichen Jahr erstellte Henry nun mit Hilfe des Prodzenten Andy Miller (u.a. Mogwai) ein weiteres großartiges Album, das seine früheren Arbeiten nicht aus den Augen lässt.  Auf The other half of everything begeistern gewohnter Maßen Henrys unverwechselbare Stimme und sein Händchen für Melodien. Gleichzeitig wirken die Songs noch fokussierter und direkter. »Ich habe realisiert, dass ich einen Sound kreieren könnte, der genug Weite und tiefe haben könnte, um eine größere Landschaft beschreiben zu können...«, erläuterte Henry sein Anliegen, dem er durchaus gerecht wurde. Er schafft es tatsächlich, sowohl das Gefühl der Weite einer Landschaft als auch die Wucht der Natur gleichermaßen zu übersetzen.

 

M. John Henry ist ein talentierter Songwriter, den man unbedingt empfehlen kann; im Plattenfach gut ausgestatteter Fachgeschäfte dürfte er übrigens Nachbar des großen Joe Henry sein. Dessen letztjähriges Album Reverie wurde erstaunlich wenig beachtet und sei an dieser Stelle auch noch einmal wärmstens empfohlen.

 



 

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