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Freitag, 25. Mai 2012 | 10:05

The Blacklist Royals: Semper Liberi

22.07.2010

Halbstark!

The Blacklist Royals spielen eine Mischung aus Punk und Rock plus dem, was sie unter Country verstehen und bewegen sich in der derzeit angesagten Schnittmenge von The Gaslight Anthem, Rancid, The Hold Steady und Social Distortion. Von DAVID EISERT

 

Dazu wären die vier Jungs aus Nashville / Tennessee wohl gerne die halbstarken Neffen vom großen Bruce Springsteen. Somit hätten wir die wichtigsten Einflüsse zusammen und daraus entstehen fünfzehn, von Matt Yonker gut und druckvoll produzierte Songs. Neben der klassischen Rockband-Instrumentierung kommen auch Mundharmonika, Fidel, Hammond und Mandoline zum Einsatz. Thematisch geht’s um all jenes was im „corner truck stop“ wichtig ist: Kumpels, Mädels, Autos, Mucke und Bier. Der amerikanische Traum kann also weitergehen.

 

Luft nach oben

Durch emsiges Touren haben sie sich in den USA den Ruf einer hart und ehrlich arbeitenden Band erworben und die dortige Fachpresse auf ihre Seite gezogen. Nun soll die alte Welt folgen. Aber so ganz sicher bin ich mir da nicht. Fehlt der Platte doch der große Moment, die mitreißende Hookline, der heimliche Hit. Besonders deutlich wird dies beim Springsteen Cover The Promised Land. So wie sich The Blacklist Royals durch den Song hetzten und keine Rücksicht auf die Melodie nehmen, könnte man meinen, sie haben Angst von ihrem Idol bei etwas Verbotenem erwischt zu werden. Gute Ansätze, besonders bei den Mittemponummern, sind trotzdem zu erkennen. Somit hat die Band noch Luft nach oben - und das ist doch auch schon mal was.

 

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22.06. ...

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