Symbiotische Symphonie
Der perfekte Augenblick an dem "E" einlädt, sich im vollendeten Glück einfach mit ihm aufzulösen, trägt den simplen und gleichsam prophetischen Titel "This is where it gets good". Auch wenn das leise Rauschen einer Schallplatte zu Beginn des Songs ein Gefühl von Nostalgie aufkeimen lässt und nach Sehnsucht schreit, wird dieser Wunsch nach wenigen Sekunden von einem überpräsenten Bass-Beat unterbunden. "E"s Kolibristimme ist zwar schwächer geworden, aber schafft es dennoch all seine alten Ideen noch einmal zusammenzurufen: seine überschwänglichen Versuche die Welt zu erklären, seine melancholischen Balladen auf Daisys of the Galaxy, aber auch die elektronische Wütereien auf Souljacker.
Auf einmal scheint alles Sinn zu machen: Klarinetten treten einen Schritt in den Hintergrund, um dem massiven Beats den Vorrang zu lassen, elektronische Bässe machen ohne zu zögern genau im richtigen Moment Platz für die Streicher. Endlich gelingt die Symbiose der gegensätzlichen Gefühlswelten und es wird Zeit sich in einer niemals endenwollenden Schleife von "This is where it gets good" aufzulösen, denn besser als jetzt wird es garantiert nicht mehr.

