Ja, wo ist es denn, das lustige, wilde Cajun-Leben? Man vermutet es irgendwo in den Südstaaten der USA. Die Bezeichnung Cajun lässt sich zurückführen auf im 18. Jahrhundert aus den Atlantikprovinzen Kanadas nach Louisiana vertriebenen Französische Einwanderer, die sogenannten Akadischen Franzosen. Noch heute bezeichnet man das Gebiet westlich von New Orleans zum Teil als Acadiana, was natürlich andere Minderheiten wie die Afroamerikaner übersehen lässt.
Cajun als Musikstil ist eine der ältesten amerikanischen Volksmusiken, die regional auf Creole Music und Swamp Blues trifft. Traditionell spielen die Fiddle und das Akkordeon eine große Rolle in der Cajun-Musik. Deren Erbe scheint man bewahren zu wollen, gibt es doch seit einigen Jahren die Grammy-Award-Kategorie „Best Zydeco or Cajun Music Album“. Alles andere als ein Traditionalist und Bewahrer scheint Feloche zu sein, und so hat er es sicher auch erstmal auf Ihre Aufmerksamkeit abgesehen, und nicht auf den Grammy. Wobei er in Frankreich allerdings schon die großen Festivals gespielt hat. Als Sänger und Mandoline-Spieler wird er hauptsächlich von Multiinstrumentalistin und Sängerin Lea Bulle unterstützt, die neben Akkordeon und Trompete auch Samples beisteuert.