Party mit dem Afrobeatnik
Gecko Turner, der Mann den man Afrobeatnik nennt, ist aber einer von denen, die für die Musik leben. Ursprünglich kommt er aus Badajoz in der kargen spanischen Extremadura-Landschaft vor der Grenze zu Portugal. Er hat in U-Bahnen gesungen, ist durch die Welt getingelt und wieder nach Spanien zurückgekehrt. Er singt auf englisch, spanisch und portugiesisch und trotzdem muss man jeden Vergleich mit Manu Chao, mag er sich auch noch so anbieten, sofort wieder vergessen. Gecko Turner geht es um die Suche nach dem richtigen Mix, der ausgewogenen Balance der verschiedenen Rhythmen und Stile, eine politische Botschaft sucht man vergeblich, dazu sind seine Videos auch allesamt einfach zu eindeutig auf gute Laune ausgelegt. Sommer, Sonne, Bikini, Bacardi, alles deutet auf das Leben als eine große worldwide Party hin.
Gecko Turners Musiker kommen aus aller Herren Länder und auch bei den Aufnahmen zum Album „Gone down south“ kann ein Ort nicht genügen. Die Tonstudios haben sie in Badajoz, Madrid, Kalifornien, Texas und London angesteuert. Und es hätte noch viel mehr Länder und Stile und Musiker gegeben, aber irgendwann würde selbst dem Afrobeatnik die Vielfalt zu viel werden.

