Hunger auf mehr!
Die Musik ist locker, entspannt, manchmal ätherisch und erotisch. Sie selber nennen es scherzhaft Housegaze. Also leicht und fast durchsichtig, aber mit genug Substanz. Dabei immer tanzbar und schon beim ersten Hören mitten im Ohr. Anorektischer BigBeat? Nein, das macht eher Hunger auf Mehr: Baiser, Souffle´ und ein leichter Weißer... Disco, 80er Pop, früher Hip Hop, French House, Ska, Dub, Post-Punk, New Wave - das alles findet sich auf den Festplatten der beiden Soundbastler und wird stilsicher vermischt und gerecht auf die elf Songs aufgeteilt. Eleanores Stimme erinnert an große Popdiven, die große Songs mit großen Gesten unters Volk verteilen. The Hundred In The Hands haben die Gabe, alles gleichzeitig zu sein ohne dabei ausrechenbar zu werden. Am Ende zählt der Spaß. Mal sehen ob der auch auf der Bühne rüberkommmt. Auf Konzerte in unseren Breiten scheint man sich aber noch ein wenig gedulden zu müssen.

