Unvergänglich schön
Philharmonics lässt sich wirklich schwer zuordnen: Würde man es in die Schublade „Piano–Pop“ oder „Folk“ schieben, täte man diesem Album wirklich Unrecht. Agnes Obel schafft es mit einer überschaubaren Anzahl an Instrumenten Liedstrukturen zu schaffen, die man zurecht als zeitlos bezeichnen kann. Lediglich das Klavier zieht sich fortwährend wie ein „grüner“ Faden durch den Tonträger. Begleitet von Cello, Gitarre und zurückhaltenden Percussion – Elementen lädt Philharmonics zum Entspannen, Sinnieren und Träumen ein.
Womöglich prangt auch deshalb auf dem beigefügten Booklet des Albums die endlose Weite eines Nadelwalds - weg von Stress und Hektik des Alltags hinein in die Natur.
Agnes Obel hat hiermit ein Album geschaffen das sich nur mit zwei Wörtern beschreiben lässt: „unvergänglich“ und „schön“.

