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Freitag, 25. Mai 2012 | 11:34

Mice Parade: What it means to be left-handed

30.09.2010

Mausparade im Haus der fetten Katze

TOM ASAM stellt eine tierisch gute Platte vor.

 

Linkshändig sein ist die eine Sache. Man darf halt bloß keine zwei linken Hände haben. Die hat Adam Pierce mit Sicherheit nicht. Mice Parade, bereits im vorletzten Jahrzehnt gegründet, war wohl anfangs eher ein Alias von Pierce, als eine klassische Band. Als Perkussionist und Gitarrist verfolgte er auf früheren Alben eher einen „create-as-you-go“-Prozess. Mittlerweile ist die Mausparade aber wirklich eine Kapelle, die live mit zwei Drummern und sieben Musikern anrückt. What it means to be lefthanded bietet rhythmusorientierten, handgemachten Indiepop mit kleinen Sprenklern von afrikanischem Highlife und Flamenco.

 

Da es sich hier bereits um das achte Album der Formation handelt, dürfte auch klar sein, dass eine Stilvermischung hier bereits stattgefunden hat, bevor das hip und im größeren Stil vermarktbar schien. So klingt das Album auch wunderbar unkonstruiert und stimmig, unaufgeregt und zeitlos. Trotzdem dürfte es auch jeden Hörer überzeugen, dem aktuell abgefeierte Bands von Animal Collective bis Vampire Weekend gefallen. Irgendwie liegen die Mäuse mit ihren eher ruhigen, aber doch abwechslungsreichen Stücken und der filigranen Percussion dazwischen. Ein weiteres feines Stück Indiepop aus dem nie enttäuschenden Hause Fat Cat Records!


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