Thomas Kistner: Fifa-Mafia von Michael Ebmeyer Andrea Maria Schenkel: Finsterau David Small: Stiche. Erinnerungen "Bacon Talks": Frankfurts Schauspielintendant Oliver Reese schreibt ein Stück und inszeniert Der FUTTERblog - streng verdaulich!
Freitag, 25. Mai 2012 | 11:38

The Truffauts: The Pleasures Of Life

14.10.2010

Viele Grüße aus Nürnberg

Zu ihrem 23. Bandgeburtstag beschenken sich die Nürnberger mit ihrem zehnten Album. Auch 2010 sind sie auf der Suche noch dem perfekten Popsong, bestehend aus verzerrten Gitarren, schrägen Beats, verführerischen Harmonien und betörenden Melodien. Von DAVID EISERT

 

Man kann darüber sinnieren, ob ein Leben wie Gott in Frankreich mehr Zufriedenheit bringt, als ein Leben in der Metropole vor den Toren der fränkischen Schweiz. Machen Bordeaux Wein und Camembert glücklicher als Zwickelbier und Zwiebeleskäs? Und ist der TGV wirklich schneller als der Frankenschnellweg? Aber halt, nur weil jemand eine zweite Fremdsprache beherrscht, muss man ihm deswegen nicht blöd kommen.

 

The Truffauts, benannt nach dem Regisseur Francois Truffaut, haben ein Faible für die romanische Weltsprache und zwei der zwölf Songs von The Pleasure Of Life sind auf Französisch gesungen. Das klingt charmant und setzt gekonnt einen Akzent zu den sonst üblichen englischen Lyrics. Das war es aber auch schon mit Frankreich. Musikalisch verortet sich der Sound im College- und Indierock. Gitarre, Bass, Schlagzeug - fertig. Kein übertriebenes Rumgedaddel. Die Band ist weit davon entfernt virtuos zu sein, dafür wird authentisch auf den Punkt gespielt. Denn das Leben ist zu kurz und viel zu schön, um sich mit Kleinigkeiten aufzuhalten.


Flattr this

 

| kommentar schreiben

Name:
Kommentar:

Unser Lieblingssufi live!!

06.06. Aachen, Musikbunker
07.06. Hannover, Musiktheater Bad
19.06. Hamburg, Uebel & Gefährlich
20.06. Berlin, Gretchen
21.06. Leipzig, UT Connewitz
22.06. ...

Götter verstehen keinen Spaß

Wenn Shakespeare sich in der griechischen Mythologie bedient und den blindes Seher Tiresias zum Helden eines seiner Stücke gemacht hätte, der Inhalt hätte durchaus so aussehen ...

»Die Wahrheit ist ein scheues Kind ...«

Mit dem Roman Tannöd begann 2006 die erstaunliche Karriere der Andrea Maria Schenkel. Der Nachfolger, Kalteis (2007), bewegte sich noch ganz im Dunstkreis des erfolgreichen ...

Valium im schwarzen Anzug

Die MIB-Filmreihe von Regisseur Barry Sonnenfeld komplettiert sich nun zur Trilogie und tischt dem Zuschauer das Alte vom Vortag nochmal neu auf – nur diesmal in 3D. Lasst euch vom ...

Licht wo zu viel Schatten lag

Jetzt mal ehrlich, das Buch Fifa-Mafia von Thomas Kistner ist keine einfache Kost. Zu ungebremst und schnörkellos werden einem hier schallernde Fakten um die Ohren gehauen. ...