Beim ersten Song (wicked blood) denke ich mir, die Jungs vom Label Devil Duck haben den teuflischen Plan entworfen, nicht nur ein Arcade Fire-Soundalike (The Strange Death of liberal England) ins Rennen zu schicken, sondern den Sound der wohl einflussreichsten Popband der zweiten Hälfte der Nullerjahre gleich als Blaupause für ein ganzes Label zu nehmen.
Aber schon beim nächsten Song kann diesbezüglich Entwarnung gegeben werden. Dew in the grass liegt schon eher zwischen The Decemberists und dem zwischenzeitlichen King of Indiefolk Conor Oberst. Letzteres könnte natürlich der Tatsache geschuldet sein, dass Produzent Mike Moris auch schon bei Bright Eyes und Monsters of Folk an Board war. Und gelegentlichen leichten Ähnlichkeiten bezüglich der Intonation von Sänger... (an dieser Stelle schaut der Autor ins Booklet und stellt erstaunt fest, dass ein ABC für die Vocals einsteht). Ein genauerer Blick liefert des Rätsels Lösung:Alex Brown Church heißt der Gute.