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Freitag, 25. Mai 2012 | 11:52

Fistful Of Mercy: As I Call You Down

09.12.2010

Fisting the guitar

Die Faust ist aus der gegenwärtigen Kulturlandschaft nicht mehr weg zu denken. Sie steckt in der Tasche, vier Fäuste geben ein Halleluja und manch Trio hat gar nur vier davon. Nach der Fistful of Metal nun auch die Fistful of Mercy. Aber keine Angst, diese Fäuste sind ganz sanft. Von DAVID EISERT

 

Hinter Fistful Of Mercy verbergen sich drei nicht mehr ganz junge Musiker, die alle auf eine lange und eigenständige Karriere zurückblicken können. Aber manchmal braucht es etwas länger, bis man sich findet und erkennt, welches Potential in einer gemeinsamen Sache steckt. Der hierzulande bekannteste der Drei dürfte Ben Harper sein. Mit seinem Buddy, dem Singer/Songwriter Joseph Arthur teilte er sich unlängst die Bühne und da machte es Klick. Die Idee war geboren, die Energie aus dem Live-Zusammenspiel auch im Studio zu entfachen. Und weil Trios viel cooler sind als alles andere, brauchten die beiden Verstärkung. Diese war schnell in der Person Dhani Harrison gefunden. Zufällig verwandt mit einem echten Beatle, wahnsinnig spirituell und wahnsinnig musikalisch.

 

Besteht bei solchen Patchwork-Combos die Gefahr, dass sich das Ergebnis der Aufnahmesessions zusammengestückelt und fahrig anhört, habe ich hier den Eindruck, dass die Drei schon ewig zusammen um die Häuser ziehen. Die Liebe zu Folk, Blues, Dramatik und großen Popsongs eint mögliche Egos. Sie lässt einen organischen, warmen, wohligen Sound auf einer meist unverstärkten Basis entstehen. Hört euch das Instrumental 30 Bones an und ihr wisst, warum ganz wenig oft ganz viel sein kann. Die Produktion ist zurückhaltend, nur Mittel zum Zweck, und diese Spontaneität macht die Songs so lebendig. Nicht lange nachdenken – machen. Geht natürlich nur, wenn man weiß, wie rum die Gitarre zu halten ist. `Cos you’ll never know the reason / why the seas rise and fall / you’ll never know the reason / or if there’s a reason at all. Mitte Dezember ist die Band bei zwei Konzerten in Deutschland zu erleben. Bestimmt nicht die schlechteste Alternative zur Firmenweihnachtsfeier.


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22.06. ...

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