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Freitag, 25. Mai 2012 | 11:53

Blackfilm: Blackfilm

16.12.2010

Nomen est omen

Das nenn ich mal einen passenden Bandnamen. Die Musik von Blackfilm ist düster und cineastisch. Phantastisch. TOM ASAM

 

Ursprünglich kam das Werk der britischen Blackfilm auf einem griechischen (!) Label heraus und war innerhalb kurzer Zeit restlos vergriffen. Dank der Macher des jungen, deutschen Labels Denovali Records bekommen Sie nun die Chance, diese atmosphärisch dichte Platte auch kennen zu lernen. Elektronische Downbeat-Sounds treffen auf klassisch-orchestrale Momente. Dabei entfaltet sich eine düstere, soundtrackartige Musiklandschaft, deren Sogkraft man nicht entkommt. Ambientflächen, Film-Noir-Referenzen und Breakbeat-Sprengsel harmonieren hierbei wie selbstverständlich.

 

Soundeffekte und Samples werden überlegt und gekonnt eingesetzt, ohne das musikalische Gesamtbild zu überladen. Kongenial ergänzt wird die Musik vom düsteren Cover, dass eine verlassene Hafenanlage in Dämmerlicht unter regenschwangeren Wolken zeigt. Wie bei allen Veröffentlichungen von Denovali Records, merkt man, dass es sich hier um eine jener Adressen handelt, hinter der Leute stecken müssen, denen die Liebe zur Kunst wichtiger ist, als Business-Pläne. So verwundert es auch nicht, dass Blackfilm erstmals auch auf Vinyl erhältlich ist. Hier allerdings muss man sich aufgrund der kleinen Auflagen (Plural, weil farblich verschiedene Varianten erhältlich sind), ranhalten. Wer Portishead und düstere elektronische Sounds liebt, sollte hier unbedingt reinhören!


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