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Freitag, 25. Mai 2012 | 11:54

Die besten Platten des Jahres

30.12.2010

2010 - Ein Jahr in Musik

Interessante Newcomer, überraschende Alben alter Hasen, Mikro-Trends in der Blog-Szene mit immer kürzeren Halbwertszeiten, Wiederveröffentlichungen und Retro-Flashbacks in der dritten Schleife ... für Musikfreunde war auch das Jahr 2010 wieder voller Highlights und Überraschungen. Bei der unglaubliche Veröffentlichungsflut und der Bandbreite der auf Titel berücksichtigten Musikstile von den »besten xy Platten des Jahres« zu sprechen wäre etwas verwegen. Trotzdem weist TOM ASAM im Folgenden noch mal auf einige Platten hin, die (ihn) im vergangenen Jahr begeistert haben.

 

Singer-/Songwirter

Wer es lieber ruhiger angehen lassen will, greift am besten zu Veröffentlichungen aus diesem Bereich:

 

Perfume Genius: Learning – Newcomer mit berührenden Homerecordings

Syd Matters: Brotherocean

Villagers: Becoming a jackal – Starkes Debut vom Iren Conor O´Brien

Lloyd Cole: Broken Record – nicht kleinzukriegen

 

Pop

Ein gutes Jahr auch für deutschsprachigen Pop:

 

Erdmöbel: Krokus - Markus Berges hat seinen eigenen Stil perfektioniert.

Tocotronic: Schall und Wahn – Diese Band ist konkurrenzlos.

Nils Koppruch: Der ehemalige Fink-Sänger als großer Geschichtenerzähler

Philipp Poisel: Bis nach Toulouse – Massenkompatibel und dennoch berührend!

 

Das Newcomer-Highlight für frankophile Freunde des chansonhaften Pops:

 

Coeur de pirate: same

 

Pop-Überflieger

Auf neuen Pfaden:

 

Sufjan Stevens: The Age of adz – ein wundersames, komplexes Popalbum das den Amerikaner entgültig unsterblich macht – zumindest als Kritikerliebling

 

Broken Bells: same – Keine neuen, zuckersüßen Shins-Songs von James Mercer - schaaade. Dafür diese ebenso tolle Coop mit Danger Mouse. Indie-Folk der anderen Art.

 

Caribou: Swim – Dan Snaith macht schon lange tolle Musik. Mit Swim vereint er Indiefans und Elektronik-Jünger wie kein zweiter.

 

Die unstrittigen Indiepop-Newcomer des Jahres 2008 kamen mit ihren Zweitwerken ums Eck -und überzeugten erneut:

 

Vampire Weekend: contra

MGMT: congratulations

 

The XX, die Indie-Lieblinge von 2009 wurden immer noch beliebter und machen das Warten auf ein neues Album spannend. Bis dahin helfen aus:

 

Warpaint: the fool - düsterer Minimalismus zwischen Folk und Postpunk

Darkstar: North – Ein Fest für den Melancholiker mit Stil

 

Düster

Weiter ungestoppt die Begeisterung für Düsternis a la Joy Division:

 

Interpol: same

Customs: Enter the Characters – Die Belgier gießen das Dunkel in perfekte Popförmchen.

 

Traditionell

Zwei Tipps für eher traditionell ausgerichtete Pop/Rockfreunde:

 

Tired Pony: the place we ran from – erstaunlich übersehenes “Supergroup“-Projekt. Mehr

Wintersleep: New Inheritors – R.E.M. meets U2 in unpeinlich. Tolle Band!

 

Shoegazer

Unfassbar die Menge der Bands die sich seit Jahren mit dem Aufguss der ehemaligen (80er Jahre-) Nische Shoegazer beschäftigt:

 

Crocodiles: Sleep forever – Jesus and the Mary Chain alive ...

Ghost Society: The back of his hands. Then the palms – Amazon Besteller-Rang 1.232.294! Aber die Belgier liefern den perfekten Soundtrack für den noch zu drehenden zweiten Teil von Lost in translation!

 

Vom Insidertipp zu Superstars in Sachen melancholischer Songpracht:

 

The National: High Violet

 

Wohl entgültig die einflussreichste Gitarren-Popband der abgelaufenen Dekade:

 

Arcade Fire: The Suburbs

 

Mehr Gitarre!

The Gaslight Anthem: American slang – auf dem Weg nach ganz oben

Spoon: transference

Pulled apart by horses: same

Built to spill: there is no enemy

 

Elektronische Musik

Console: herself

Autechre: Oversteps

Toulouse Low Trax: mask talk

Francesco Tristano: Idiosynkrasia – holt das Piano auf den Dancefloor.

DJ Kicks: Apparat – Ein weiterer Mix-Kick aus der berühmten Reihe

V/A: Bangs & Works Vol. 1: A Chicago Footwork Compilation

 

Chillwave und Witch House

Der neue, heiße Scheiß:

 

V/A: F*>k Dance, let´s Art

Toro y moi: causers of this

Salem: King Night. Der White Trash wabert durch die Nacht.

 

Musik aus aller Welt

Konono N°1: assume crash position

V/A: Afro-Beat Airways – Wiederentdeckte Schätze aus Ghana und Togo

Axel Krygier: pesebre – World Music der anderen Art

Afrocubism: same - Cuba meets Mali

 

Musik für neugierige Ohren:

Carl Oesterhelt/ Johannes Enders: Divertimento für Tenorsaxaphon und Kleines Ensemble. Mehr über Carl Oesterhelt aka Carlo Fashion

Gonjasufi: A sufi and a killer. Zeitlos, genreübergreifend, viel gelobt

Ghedalia Tazartès: Ante Mortem. Avantgarde, die Spaß macht!

Bachar Mar-Khalifé: oil slick – Democratia, das wollen wir (hören)!

These New Puritans: Hidden – experimentelle Indie-Klangcollagen

 

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| von googleheimer, 26.01.2011

Unser Lieblingssufi live!!

06.06. Aachen, Musikbunker
07.06. Hannover, Musiktheater Bad
19.06. Hamburg, Uebel & Gefährlich
20.06. Berlin, Gretchen
21.06. Leipzig, UT Connewitz
22.06. ...

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