Geschenk des Augenblicks / Gift of the Moment erschien 1984 und stellt eine weitgehende Abkehr von der elektronischen Musik dar. Dass es sein bis heute kommerziell erfolgreichstes Album ist, war mir bis dato nicht bekannt. Die Entwicklung weg von der (zu diesem Zeitpunkt wohl nicht mehr so reizvollen, da im Mainstreampop der 80er Jahre omnipräsenten!?) Elektronik hatte sich schon in den beiden (ebenfalls wieder veröffentlichten) Werken Lustwandel und Jardin du fou angedeutet.Hauptinstrument auf Geschenk ist nun der Flügel, hin und wieder begleitet von Cello, Violine und einer Gitarre. Nur gelegentlich tupft ein Synthesizer einige Akkorde in das musikalische Bild. Die romantisch anmutende, von leichten Melancholie-Schleiern verhangene Musik ist gar nicht avantgardistisch-experimentell, sondern eine ernsthafte musikalische Suche nach den Wurzeln des Glücks. Es haftet ihr jedoch nichts von pathetischer New-Age- Musik an. Diese Platte ist einfach Einfach ein Geschenk des Augenblicks.

