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Freitag, 25. Mai 2012 | 12:03

The Boxer Rebellion: The cold still

03.02.2011

Durchhaltevermögen statt Aufstand

It´s a long way to the top if you wanna rock´n´roll wusste schon Bon Scott. Diese Briten haben sich trotz etlicher Widrigkeiten langsam durchgesetzt. Rock´n´Roll? Eher weniger! TOM ASAM

 

Bereits vor zehn Jahren hat sich diese Band formiert, deren Namen der gleichnamigen, geschichtlich relevanten Chinesischen Autonomiebewegung um 1900 entliehen ist. Sänger und Klampfer Nathan Nicholson, gebürtiger US-Amerikaner trifft 2001 im Londoner Nachtleben auf Gitarristen Todd Howe, der Rest ist Geschichte. Na ja, so einfach ging es nicht von statten. Nach guten Resonanzen auf eine EP und einem erfolgreichen Auftritt auf dem legendären Glastonbury-Festival schien spätestens in dem Moment als das renommierte Poptones-Label zuschlägt, in Butter.

 

Doch trotz eines ordentlichen Debuts geht es nicht richtig ab nach vorne. Nathan gibt bei einer Operation fast den Löffel ab und das Label lässt die Boxer ins Leer tänzeln. Erst 2009 schafft man es, eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.Ohne Plattenfirma im Rücken erreichen sie den vierten Platz der britischen iTunes-Albumcharts. Nun bleibt abzuwarten, wie weit sie the cold still bringen wird. Originalitätspreise sind damit sicher nicht abzuholen. Atmosphärisch dichter Pop inklusive hohem Männergesang. Man stelle sich nicht ganz so glatt wie gewohnt produzierte Coldplay vor – und schon hat man eine sehr gute Vorstellung wie das hier klingt. Hier noch ein Eckchen Elbow und an ein, zwei Stellen noch ne Prise Fleet Foxes – fertig ist die kalte Stille. Beileibe keine schlechten Vorbilder und eine grundsolide Umsetzung – der Gänsehautfaktor, der sich bei derartiger Musik einstellen sollte, tritt bei mir nicht zutage. Rebellen sind die Jungs keine, mal sehen wie weit sie ihr Durchhaltevermögen bringt.

 

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22.06. ...

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