Eröffnet wird die Platte durch sanfte Töne am Klavier, ein sanftes Hinführen an die vielen Klangfacetten, die der Franzose hier vereint. Infantiler Pop, sphärischer Detroit-Techno, jazzige Improvisationen, von sanft bis brutal und durchdringend breiten sich die Songs vor dem Hörer aus. Einige Szenegrößen haben sich als Gäste auf Impermanence verewigt und Gesangsperformances beigesteuert. Kid A, Seth Troxler und Carl Craig, wobei letzterer seinen Auftritt nutzt, um den Song Speechless mit weniger romantischen sondern mehr expliziten Worten zu besprachbildern. Wenn Kid A singt bitte nicht erschrecken. Im ersten Augenblick war ich an das gestelzte Englisch von „Eurovisions-Lena“ erinnert. Was aber auch meinen angespannten Nerven geschuldet sein kann. Insgesamt ein stimmiges, in sich geschlossenes Stück zeitgenössischer Elektromusik. Wobei mir persönlich der Charakter einzelner Songs fehlt und ich mich auch nach mehrmaligen Durchläufen ein keines der Stücke erinnern kann. Geht ähnlich schnell wie es kommt.