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Freitag, 25. Mai 2012 | 12:27

Black Rust: The Gangs are gone

21.04.2011

Ahlenicana

Das Jaulen bekommt man nicht nur in den Südstaaten und rostige Industrieanlagen stehen nicht nur in Pennsylvania. Ob Mofa-Rocker oder Chevy-Cruiser – The Gangs are gone, music is here to stay. Americana und Folkrock aus Ahlen. Von TOM ASAM

 

Bereits 2004 debütierten Black Rust mit So much weakness and I lost my sense und verschrieben sich dabei dem melancholischen Akustikrock mit Folk- und Country-Anklängen. Im Jahr 2009 folgte Medicine und metaphors, produziert von keinem geringeren als Robin Proper-Sheppard (The God Machine, Sophia). Der scheint Gefallen gefunden zu haben an den Deutschen und stand auch für The gangs are gone wieder zur Verfügung.

 

»Diese Album ist Odyssee, Suche und Sehnsucht nach genau dem Gefühl, das die ganz klar und deutlich sagt: hier bist du richtig!« erklärt Bassist Julian Jacobi. Zeitlose Anliegen fordern zeitlose Musik. Black Rust haben nichts am Hut mit Freak Folk und klingen auch nicht wie in Schönheit strahlender Neo-Folk a la Fleet Foxes. The gangs are gone klingt aufs erste vielleicht sogar etwas unspektakulär; es ist ein Album das beim zweiten, dritten Hören wächst. Ein Album, das gute Chancen hat, auch in Jahren gerne aufgelegt zu werden. Mal eher rockig (ja, diesmal spielt die E-Gitarre eine größere Rolle), mal mit einer folkigen Ballade mit Akkordeon und Glockenspiel oder eher poppig mit Bläsern und Streichern kommen die rostigen Jungs um die Ecke. Im Mittelpunkt steht dabei stets solides Songwriting mit einem Gespür für Abwechslung und Dynamik. Unnötiger Ballast und Zeitgeist-Spekulationen bleiben aus. Well done!

 

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