Es ist das dritte Album auf dem Berliner Label Karaoke Kalk, das die Formation um Chris Hooson uns hier präsentiert. Wie gewohnt bereitet ein kongenial gestaltetes Schwarz-Weiß-Photo den Hörer auf eine (wiederholt) instrumental gestaltete Reise in das Reich der Melancholie vor. Minimalistische Klangbilder, hingepinselt mit Piano, Kontrabass und Schlagzeug stehen dem Jazz nahe, ohne wirklich kategorisierbar zu sein. Auch wenn es hier eher ruhig und ambienthaft zu geht, handelt es sich bei der Musik von Dakota Suite nicht um Jazz, dem der Saft abgedreht wird, um gefällig zu sein. Die Kompositionen sind nicht besonders komplex oder experimentell, doch verbreiten sie eine fesselnde Atmosphäre, die zum introspektiven Hörgenuss einlädt. Macht das Herz kurz leer, um es neu zu füllen. Zeitlos schön.