Ein kurzer Weg ist es vom satten Grau zur Perfect Darkness. Fink (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen deutschen Band) veröffentlicht auf Ninja Tune, einem Label, das man eher mit feinen elektronischen Klängen in Verbindung bringt. Der Brite, mit bürgerlichem Namen als Fin Greenall unterwegs, hat sich aber vom DJ und Produzenten zum waschechten Singer-/Songwriter entwickelt. Perfect Darkness ist bereits sein viertes Album, und sollte ihm doch endgültig zu größerem Hörerzulauf verhelfen – die Kritiker hat er seit Beginn hinter sich stehen. Ob auf dem cineastischen Fear is like fire, der überzeugenden ersten Singleauskopplung Yesterday was hard on all of us oder dem emotionalen Titeltrack: ein Songbook, das man von vorne bis hinten in der wohligen Wärme der Melancholie genießt. Einziger Kritikpunkt: etwas mehr stilistische Abwechslung täte dem Album gut.