Beide Bands spielen instrumentalen Postrock mit viel Gespür für schlüssige Arrangements, Melodien und Flächen. Die gemeinschaftliche Komposition Black Moon Empire besticht durch seine feine Gitarrenarbeit und den behutsamen Aufbau. Sofort entstehen Bilder im Kopf von grenzenlosen Landschaften mit endlosen Horizonten. Stichwort Filmmusik.
Getrennt voneinander und in originärer Formation klingen C.U.T.E. etwas rauer und rockiger. Das Schlagzeug gibt den Takt vor und die E-Gitarre führt souverän durch den Song, umrahmt vom leicht verzerrten Bass. Mooncakes Herangehensweise an ihren Postrock ist ein wenig fragiler. Langsam baut sich die Soundwand auf um im Crescendo zu enden. Lautstärke und Dynamik im perfekten Zusammenspiel. Das alles nur, um es bei den folgenden Songs genau umzudrehen. Stimmungsvoll und gut gelungen, Musik funktioniert eben grenzenlos. Sehr zu empfehlen und unterstützenswert!