Jewrhythmics arbeiten auf der Disco-Achse Moskau/ Tel Aviv. Dabei beschränken sie sich in ihrer Umwandlung jidddischer Klassiker in Clubsounds nicht auf digitale Genese, sondern verwenden sowohl analoge Synths als auch klassische Instrumente wie Gitarre, Akkordeon oder Klarinette. Mit der jiddischen Sprache und Dicosounds verbinden sie zwei Elemente, die nur scheinbar vom Aussterben bedroht sind. Revitalisierungserscheinungen und Rückbesinnung sind hier wie da auszumachen, sei die Konkurrenz (z.B. Englisch hier, House da) auch noch so groß. Eine interessante wie ungewöhnliche Angelegenheit also. Nicht nur für die jüdische Familienfeier, sondern auch für den angesagten Club an der Ecke. Und: Die Woche hat ja sieben Tage. Ach ja: Schönes Wortspiel auch, der Bandname!