Frankie Chavez: Family Tree TATORT (SR) - Skalpell (28.05.2012) von Michael Ebmeyer Andrea Maria Schenkel: Finsterau David Small: Stiche. Erinnerungen Der FUTTERblog - streng verdaulich!
Freitag, 25. Mai 2012 | 10:53

 

Toms Schnellgericht

05.09.2011

Bass and more

Ein kurzer Ausritt auf tausend Gäulen ins Land der Bassdrum und zurück. Mit TOM ASAM.

 

Etwas schizo, der Knabe. Agnés präsentiert sich selbst als Cavalier – und bringt eine Million Pferde mit. Der Schweizer ist selbst Labelbesitzer (Sthlmaudio Recordings) und bekannt für dubbed-out Minimal-Techno-Produktionen. Er reitet mit Vorliebe die Bassdrum, unter der subtilere Texturen und House-mäßige Rhythmen brodeln. Deep und fett – sicher nicht nur in Schweizer Clubs gerne genommen. Play it loud!

 

Weiterreiten in die Clubnacht empfiehlt sich mit dem Franzosen Marc Antona, der schon seit Jahren Maxis bei diversen Labels unterbringt. Nun erforscht er auf seinem Debutalbum die Rules of Madness. Sein Minimal-Techno wirkt geheimnisvoll und atmosphärisch. Übermäßiges Geboller fehlt ebenso wie unnötiges Beiwerk, dafür besitzt die leicht düstere Musik eine gewisse subtile Note. Für alle die hier Feuer fangen und noch einen Trip in die Sonne planen: Live zu erleben seit July bis Saisonende jeden Sonntag in Ibizas Open Air TopSpot Ushaia.

 

So ganz ohne Beach- und Danceparty-Feeling reichts dann aber wieder mit zu viel Bassdrum auf einmal. Wir kommen wieder runter mit Static. Was hier Freedom of Noise heißt, ist nicht wirklich krachig. Hinter Static verbirgt sich Berlin Resident Hanno Leichtmann, auch bekannt als Teil von Groupshow und Denseland. Bei seinem Soloprojekt nahm er sich die Freiheit, verschiedene Musiker als Verstärkung einzuspannen. Dabei werden Loop-basierte Sounds mit Instrumenten wie Trompete, Cello, Flöten und Saxophon angereichert. Klingt nach wilder Mischung, kommt aber eher ruhig daher. Teilweise komplettiert durch Gesang liegen die Klangwerke ebenso zwischen Arrangement und Improvisation wie zwischen Song und Track. Interessante Electronica mit dem richtigen Anteil Popfeeling. Nur in der Produktion scheinen mir hier nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Wirkt etwas flach. Am besten auf einem guten Kopfhörer genießen.

 

| kommentar schreiben

Name:
Kommentar:

Unser Lieblingssufi live!!

06.06. Aachen, Musikbunker
07.06. Hannover, Musiktheater Bad
19.06. Hamburg, Uebel & Gefährlich
20.06. Berlin, Gretchen
21.06. Leipzig, UT Connewitz
22.06. ...

Götter verstehen keinen Spaß

Wenn Shakespeare sich in der griechischen Mythologie bedient und den blindes Seher Tiresias zum Helden eines seiner Stücke gemacht hätte, der Inhalt hätte durchaus so aussehen ...

»Die Wahrheit ist ein scheues Kind ...«

Mit dem Roman Tannöd begann 2006 die erstaunliche Karriere der Andrea Maria Schenkel. Der Nachfolger, Kalteis (2007), bewegte sich noch ganz im Dunstkreis des erfolgreichen ...

Valium im schwarzen Anzug

Die MIB-Filmreihe von Regisseur Barry Sonnenfeld komplettiert sich nun zur Trilogie und tischt dem Zuschauer das Alte vom Vortag nochmal neu auf – nur diesmal in 3D. Lasst euch vom ...

Licht wo zu viel Schatten lag

Jetzt mal ehrlich, das Buch Fifa-Mafia von Thomas Kistner ist keine einfache Kost. Zu ungebremst und schnörkellos werden einem hier schallernde Fakten um die Ohren gehauen. ...