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Freitag, 25. Mai 2012 | 13:01

Bücher des Jahres

31.12.2007

Unsere Bücher des Jahres

Ganz besondere Bücher des vergangenen Jahres waren für uns die fünf Titel, die von unserem Mitarbeiter Daniel J. Gall besprochen wurden. Daniel J. Gall verstarb im vergangenen Jahr völlig überraschend und viel, viel zu früh. Wir wollen uns auf diesem Wege bei ihm bedanken.

 




Propheten in der Wüste

Ein Debütroman zu einem derart heiklen Thema: mutig. Nicht viele Autoren würden es fertig bringen, die psychologischen und politischen Implikationen des Lachsfischens derart packend auszuschreiben, wie es hier Paul Torday macht, Engländer, neu im Literaturgeschäft, aber ein Veteran an der Angel. Mehr:





Das Grauen in der Stadt

Zwanzig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung kommt Yamadas Roman nun in deutscher Übersetzung auf den Lesemarkt – endlich. Neben seinen Prosa-Meriten ist Yamada vor allem auch als Drehbuchschreiber bekannt, und seine Hand fürs Filmische zeigt sich auch hier. Mehr:




Die Geschichte eines Autounfalls

John O’Hara (1905-1970) ist eine Ikone der modernen amerikanischen Literatur, hängt als solche aber bestenfalls in einem Alkoven an der Seite - ein manischer Schreiber-Wüstling, der seinen Debütroman Begegnung in Samarra Anfang der 1930er-Jahre in einem Quartal runter zwang und prügelte. Eigentlich kann man das Buch nur ununterbrochen loben. Mehr:





Hochseeabenteuer gesetzter mittelalter Herren oder todgeweihte Piraten

Das hat dem Vermächtnis von Marlon Brando gerade gefehlt: ein sexgeladener, liebevoll kitschiger Seemannsroman in asiatischen Gewässern und rund um einen Helden, der asiatischen Frauen, der See im Allgemeinen und der Piraterie im Besonderen verfallen ist. Mehr:






Stille Übung gegen das Vergessen

Auf den Weg des Tees will Inoue seine Leser führen, der gleichzeitig auch ein Weg des Buddhismus ist. Sein Roman zum Tod des erhabenen Sen no Rikyu wird nebenbei zur Meditationsvorlage. Nach über 25 Jahren liegt er nun auch in deutscher Übersetzung vor, rechtzeitig zum 100. Geburtstag des Meisters. Mehr:

Von der Verrohung des Bürgertums

Ja, die Welt ist schlecht, weil ungleich. Aber hurra – wir tun doch was! Das Netzwerk der »Tafeln« sorgt dafür, dass auch Hartz-IV-ler würdig ...

Licht wo zu viel Schatten lag

Jetzt mal ehrlich, das Buch Fifa-Mafia von Thomas Kistner ist keine einfache Kost. Zu ungebremst und schnörkellos werden einem hier schallernde Fakten um die Ohren gehauen. ...

Lämmer in der Obhut von Wölfen

Das europäische Mittelalter war nicht gut zu Frauen – zumindest wenn wir heutige Kriterien anlegen. In jedem Fall aber war es eine schlechte Zeit für die wenigen Frauen in ...

Vorschlag zur Güte

Reiß mir bitte reiß mir doch

in meinen Etat ein Loch

stopf zwei drei deiner Sorgen rein

und bald wird wieder Frühling sein

»Die Wahrheit ist ein scheues Kind ...«

Mit dem Roman Tannöd begann 2006 die erstaunliche Karriere der Andrea Maria Schenkel. Der Nachfolger, Kalteis (2007), bewegte sich noch ganz im Dunstkreis des erfolgreichen ...

Valium im schwarzen Anzug

Die MIB-Filmreihe von Regisseur Barry Sonnenfeld komplettiert sich nun zur Trilogie und tischt dem Zuschauer das Alte vom Vortag nochmal neu auf – nur diesmal in 3D. Lasst euch vom ...

Ecce Homo

»Siehe, der Mensch!« - so wird allgemein Ecce Homo übersetzt. Napoleon soll Ähnliches zu Goethe bei ...