Die Mechanik dieses Paradieses verlangt im Augenblick nachträgliche Auffüllung als zusätzliche Arbeit entweder für Boris.
»Kein Problem«, sage ich. Mein Eifer ist etwas Übriggebliebenes aus der Kindheit, ein sanfter Schock. Boris kann seine Überlegenheit als Barchef gerade gut gebrauchen. Mich rührt das. Ich trage Schuhe wie zum Wandern, was weiß ich denn. Ich ziehe einen Kasten heran, greife die leeren Flaschen ab. Norberts Wohlwollen begegnet mir wie eine falsche Zigeunerin, die Künstlerin sieht der Mann auf jeden Fall mit anderen Augen. Ich flüstere mir die Wörter meiner Unerreichbarkeit zu, der Weg zur Tür ist so breit wie der Strand, an dem mein Leben anfing. Im Schankraum der Burg erfriert die Belagerung des Stammtischs. Der Ofen ist aus. Der König grunzt trotzdem vor Vergnügen. Sein Fürst rülpst, das Klo macht subalterne Geräusche. Ein paar Namenlose rauchen an gegen die Erstarrung, den Wundkrampf und schweres Fieber.
»Noch was los bei euch?«, fragt der König namens Mike.
Ich zähle die Gestalten am Gernegroßtresen mit all ihren Namen und Eigenschaften auf. Das habe ich von Texas gelernt, der nichts unwichtig findet, es sei denn, das Große und Ganze als von Gott verfehlt.
»Könntest du?«, fragt der Fürst bescheiden, so doch nicht nur für sich und seinen Herrn. Auch der Abschaum soll die Welt in ihrer Fülle kennenlernen. Es ist egal, dass schon an sämtlichen Urinalen vorbeigepinkelt wurde. Darum geht es nicht – und warum sollte ich das wissen?