Frankie Chavez: Family Tree TATORT (SR) - Skalpell (28.05.2012) von Michael Ebmeyer Andrea Maria Schenkel: Finsterau Der FUTTERblog - streng verdaulich! Kennzeichen T - 28.04.2012
Freitag, 25. Mai 2012 | 13:44

 

Foto: Robert Schuler Foto: Robert Schuler

GEH MIR FORT - Grobzeug im Rindermix 2 - Teil XII

14.05.2011

HOLLYWOOD

Wenn merkwürdige Gestalten über merkwürdige Gestalten reden, dann ist Hollywood selten weit. Schwarzenegger hat sich im Gernegroß angekündigt, so kurz vor Weihnachten hat damit niemand gerechnet. Klar kennt Norbert Schwarzenegger noch aus der Steinzeit. Überraschender ist, was er vom Terminator als Kabarettisten hält. Dämlich jede Menge. Man wird doch immer wieder überrascht von den Kollegen und ihren Ansichten.

 

Eine Fortsetzungsgeschichte von TANJA und JAMAL TUSCHICK

 

»Kannst du was mit dem anfangen?«, fragt Britta, mit einem allgemein gehaltenen Du.

»Der geht ja gar nicht«, findet Antje.

»Weißt du«, sage ich. Weiter komme ich nicht. Plötzlich sind lauter Weihnachtsmänner aus Schokolade im Raum.

»Das sind doch die Brezelbuben verkleidet«, mutmaßt Boris.

»Oder ist das die Gehirnpolizei?«

»Wie arm ist das denn.«

»Das geht ja gar nicht.« (Zehn Mal.)

»Hallo! Gehts noch?« (Vier Mal.)

»Ich finde das niedlich.«

»Ich auch.«

»Dann ich auch.«

 

Foto: Robert Schuler Foto: Robert Schuler

So finden Gruppen zu ihren Entscheidungen. Es muss nur der Richtige das Falsche sagen und schon sind Schokoladenweihnachtsmänner schwer in Ordnung und sogar zielführend in Zukunftsfragen voller Nachhaltigkeit. Dann verdrängen Vollmilchprodukte mühelos den Ernst der Lage von Platz Eins der volkstümlichen Hitparade. Das Dafür ist mithin geklärt. Wir brauchen aber auch ein Dagegen für die Gruppenidentität. Also sagt Boris, nachdem die Weihnachtsmänner alle was zu trinken gekriegt haben: »Ich weiß ja nicht.«

Antje: »Was jetzt?«

Britta: »Wieso das denn?«

Ibu: »Schokoladenweihnachtsmänner werden vollkommen überbewertet.«

Boris: »Darum geht es jetzt nicht.«

Antje: »Was jetzt nicht.«

Ibu: »Schon klar.«

Boris setzt den Impuls: »Braucht irgendein Mensch auf der weiten Welt Döner vom Huhn?«

Antje: »Hühnerdöner braucht kein Mensch.«

Britta: »Das geht ja gar nicht.«

»H-a-l-l-o! Wie arm ist das denn?« (Zwölf Mal.)

 

Damit ist Schwarzenegger vom Tisch, die Schokoladenweihnachtsmänner werden als neue Freunde des Hauses zum Abschied begrüßt. Hollywood wird nicht im Nordend einreisen, da könnte ja jeder kommen. Das geht gar nicht.


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