Dynamisch, spannend, genial!
Diese ungeschminkte Kritik an der Gesellschaft gehört wie selbstverständlich zu Baru, trotzdem ist das vorliegende Werk keineswegs bedrückend. Denn hauptsächlich ist Hau die Bässe rein, Bruno eine klassische Gangster-Story vom Feinsten: spannend, clever, stellenweise brutal.
Baru erzeugt die Dynamik seines Comics einerseits aus der linearen Erzählstruktur, andererseits aus den gewohnt brillanten und schwungvollen Zeichnungen – der Künstler war nicht grundlos Präsident des diesjährigen Festivals International de la Bande Dessinée in Angoulême.
Alles in allem ist Hau die Bässe rein, Bruno ein packender Gangster-Comic, den man ruhigen Gewissens weiterempfehlen kann. Ohne unnötigen Schnick-Schnack oder künstliches Verlängern gelingt es Baru durchweg, die Spannung zu halten und kreiert ein Finale, das rundum fesselnd und vor allem zufriedenstellend ist.
