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Colm Tóibín: Porträt des Meisters in mittleren Jahren

05.09.2005

 
Große Kunst, dem nicht gelebten Leben abgewonnen

Der irische Erzähler Colm Tóibín macht den größten angloamerikanischen Schrifsteller an der Wende des 19. zum 20.Jahrhundert, Henry James (1843/ 1916) zum unheimlichen Helden eines subtilen, eigenständigen biographischen Romans.

 

Zwei Zitate vorweg:
„Und jetzt war Stille in Kensington, nicht ein Geräusch war im Haus zu hören außer dem Klang, wie ein verschwommener Schrei in der Ferne, seiner großen Einsamkeit; und seine Erinnerung, die wie Trauer in ihm arbeitete, und die Vergangenheit, die mit ausgestrecktem
Arm trostheischend auf ihn zukam“. -
„Was er von Henry übernommen hatte, war dessen Interesse an ihm; er hatte sich zu seiner regelmäßigen Betrachtung aufgetan, so wie eine Kirche ihre Tore zum Gottesdienst öffnet“. –

Wer derart Einsamkeit oder Selbstbezüglichkeit metaphorisch zu benennen und allegorisch zur Sinnlichkeit von Bildern zu verdichten weiß: der kann intensiv erzählen, und zwar mit einer sprachlichen und gedanklichen Subtilität, die heute höchst selten ist. Beide Zitate, denen zahllose andere zu Seite gestellt werden könnten, stammen aus Colm Tóibíns Roman „Porträt des Meisters in mittleren Jahren“, den Giovanni und Ditte Bandini mit betörender Sensibilität für die feinsten Nuancen des Ausdrucks ins Deutsche übersetzt haben.
Im Englischen hieß dieser fünfte Roman des 1955 in Irland geborenen Erzählers „The Master“. Der „Meister“ ist der in USA geborene, die meiste Zeit seines Lebens aber in Europa lebende Schriftsteller Henry James (1843/1916). Der jüngere Bruder des Philosophen William James, des Begründers des Pragmatismus und der Religionspsychologie, war einer der größten Romanciers der englischsprachigen Literatur, der mit einer überscharfen Beobachtungs- & Einfühlungsgabe den multiperspektivischen psychologischen Familien- & Gesellschaftsroman geschaffen hat. Henry James ist in jüngster Zeit einem größeren Publikum eher bekannt geworden als Stofflieferant für opulent verfilmte ironische, bittersüße Fin-de-Siecle- Gesellschaftsromane (u.a. „Daisy Miller“, „Flügel der Taube“). Eine umfangreiche deutsche Ausgabe seines Oeuvres erschien seit den Fünfziger Jahren bei Kiepenheuer & Witsch und danach in verschiedenen Taschenbuchverlagen.
Aber man könnte nicht sagen, daß Henry James bei uns so bekannt und literarisch Interessierten so geläufig ist wie z. B. sein Freund & Zeitgenosse, der englische Mit-Exilant Joseph Conrad. Das dürfte in der angelsächsischen Welt anders sein. Dort wird auch der biografische Roman eines Künstlers nicht so skeptisch betrachtet wird wie bei uns, wo er den Hautgout des Trivialen besitzt. Seit Büchners „Lenz“-Novelle und Thomas Manns „Lotte in Weimar“ ist mir auch kein biographischer Roman der deutschen Literatur bekannt, der literarischen Bestand haben dürfte, trotz Peter Härtlings vielfachen Versuchen mit Lenau, Hölderlin, Mörike in diesem ihm eigenen Genre.

Zwischen Fakten & Fiktionen

Gewiss ist auch Colm Tóibíns „Porträt des Meisters in mittleren Jahren“ nicht frei von der hybriden Ausgangs- & erzählerischen Zwangslage, seine Fiktionen mit den historischen Fakten in Einklang zu bringen. Natürlich hat er eine ganze Reihe von biographistischen Büchern über den Romancier und seine außergewöhnliche Familie studiert und „ausdrücklich“ merkt er in seinem Nachwort an, daß er „den Text mit Redewendungen und Sätzen aus den Werken von Henry James und seiner Familie angereichert“ hat. Nur intime Kenner werden das bemerken.

Den Charakter eines Romans sichert sich Tóibín aber, indem eine keine Biographie von der Wiege bis zur Bahre schreibt, sondern nur ein halbes Jahrzehnt aus James´ Leben zum Zentrum wählt, vom Januar 1895 bis zum Oktober 1899. Zufälliger- & erstaunlicherweise schreitet sein Buch wie Philip Roths fiktiver Roman seiner Familie in der „Verschwörung gegen Amerika“ als zeitlich fixierte Abfolge von Kapiteln voran. Es sind jeweils Fixpunkte in der Biografie des damals 52jährigen Autors, von denen aus Rückblenden auf die Biographie bis in die Jugend als Erinnerungen des Schriftstellers möglich werden – eine Erzähltechnik, die überwiegend organisch ihren komplexen Stoff vor dem Leser ausbreitet. Nur die Zukunft, nämlich die letzten sechzehn Jahre des Schriftstellers, bleibt dabei offen, wie ja aber auch die Goethes nach dem fiktiven Besuch Charlotte Buffs in Weimar in Thomas Manns Roman.
Tóibíns Porträt (in wechselnden Beleuchtungen, an unterschiedlichen Orten und in riskanten existentiellen Situationen) setzt ein mit dem Versuch des amerikanischen Erzählers, seinem Schriftsteller-Leben im Januar 1895 eine entscheidende Wende zu geben: mit der Londoner Uraufführung seines Theaterstücks „Guy Domville“. Die Hoffnung, mit diesem historischen Drama über einen Verzicht sowohl zu materiellem Gewinn als auch zu größerer Popularität zu gelangen, endet in einem Theaterskandal, der ihn zutiefst demütigt, als er sich dem pfeifenden und johlenden Publikum stellen muß – eine öffentliche Präsentation seiner Person, der er immer aus dem Weg gegangen ist und erst recht danach gehen wird, wenn er1897 in dem südenglischen Seebad Rye ein altes Haus kaufen wird: als endgültige, abgeschiedene Bleibe bis zu seinem Tod.

Die öffentliche & die privaten Katastrophen

Tóibín läßt den schon lange in London lebenden amerikanischen Romancier während der Premiere seines Stücks eine umjubelte Aufführung von Oscar Wildes „Idealen Gatten“ besuchen. Am gesellschaftlichen Erfolg des witzig-gewitzten Kollegen mit einem „seichten und vulgären“ Stück, das ihm „Zeile für Zeile ein Hohn auf die Schriftstellerei“ dünkt, erkennt er bereits, daß er in dieser vergnügungssüchtigen dekadenten englischen Gesellschaft nie den großen Bühnenerfolg haben und reumütig sich mit den „Happy few“ zufrieden zu geben haben würde, die schon bisher seine subtilen Romane geschätzt hatten.

Aber was ist diese einmalige öffentliche Katastrophe gegen alle jene privaten, die sich in seinem bisherigen Leben ereignet hatten? Materiell ist der Junggeselle, Dank einer auskömmlichen Apanage aus dem väterlichen Immobilienvermögen und seiner denn doch nicht unbeträchtlichen Honorare für schnell geschriebene und publizierte „Gothic“-Erzählungen, durchaus unabhängig. Auch hat er bis in die höchsten Spitzen der britischen Adelsgesellschaft hinein gebildete & befreundete Gönner und ihn mütterlich umsorgende Gönnerinnen, die sich gerne – ob in Dublin, London, Paris oder Rom – mit seiner Tisch-Gesellschaft schmücken. Unter Künstlern und Schriftstellern ist er bekannt und als Autor, der seine Stoffe diesseits und jenseits des Atlantiks und in Kontrastbildern von Altem Europa und Neuer Welt findet, hat er seine Leser. Aber & Und: – „wie´s da drinnen aussieht, geht niemand was an“, heißt es in einer Operette.

Henry, das zarte, von der Mutter besonders ans Herz genommene Kind, hat früh gelernt, „seine Empfindungen weit von sich abzurücken“ und sie erst später in der Literatur auszuleben, wohlweislich aber auch dort sehr diskret, verschwiegen, gewissermaßen den Raum zwischen den Zeilen wie kein zweiter seiner Zeit zu kultivieren. Das Unausgesprochene sprechen lassen: das war seine hohe Kunst, für die er einen hohen Preis zahlte: Einsamkeit, Verschwiegenheit und die puritanische Disziplinierung seiner Gefühle. Dabei ist er immer wieder geliebt, verehrt und bewundert worden; jedoch immer über eine unausgesprochene, von ihm selbst eingehaltene Distanz: von seiner eigensinnigen Cousine Minnie, seiner jüngeren Schwester Alice und vor allem von seiner Kollegin Constance Fenimore Woolson, einer Großnichte Fenimore Coopers.

Die Tragödie: ein ironisches Wortspiel

Es sind alles starke Frauen seines Lebens gewesen (zu starke für ihn vielleicht), die ihm nahe kommen wollten – wie die neurotisch-zynische Schwester Alice, die schon todkrank seine Nähe in London sucht oder die gleich ihm amerikaferne Kollegin Constance, mit der er, in getrennten Hotels absteigend, das englische Landleben erkundete oder später sogar drei Wochen in Bellosguardo bei Florenz erst im Haus neben dem ihren und dann sogar in der von ihr gemieteten Villa unter einem Dach verbrachte. “Sie waren beide Amerikaner, die Amerika den Rücken gekehrt hatten, und beide hatten weder die Kompromisse kennengelernt, die eine Ehe mit sich brachte, noch die Sorgen der Elternschaft. Beide wußten nicht, was es bedeutete, nachts wegen eines weinenden Kindes aufzustehen. Man hätte sie, dachte er, für Bruder und Schwester halten können. Aber dann beobachtete er sie dabei, wie sie sich an der Wirkung ihres eigenen Geistes ergötzte, die Herrin der einhundert Schubkästen oder Kategorien, in die sie ihre Mitmenschen, ganz Gebäude und Städte und ihre Erinnerungen und seine Beobachtungen einsortierte. Und er wußte, als sie ihn anlächelte“, fährt der Erzähler Colm Tóibín mit der zärtlich-ironischen Eleganz seiner Erzählung über das eigenartige Paar fort, „daß niemand auf die Idee gekommen wäre, seine jetzt so dunkel übersprudelnde und lustige und bezaubernde Freundin befinde sich in der Gesellschaft ihres Bruders. Ebenso wie sie einander ein Rätsel waren, würden sie auch der hauchdünnen gesellschaftlichen Schicht, die es fertigbrachte, sie zu bemerken, ein Rätsel bleiben“.

Hatte er, als sich Constance entschloss, sich endgültig in Venedig niederzulassen und er ihr von seinem Traum sprach, womöglich den Winter auch in Venedig zu verbringen, „Hoffnungen“ gemacht? Vorallem als er auf ihre Frage, ob er daran denke, „eine Etage zu mieten, eine Zweitwohnung“ sich einzurichten, mit einem ironischen Versprecher geantwortet hatte: „Vielleicht gar nicht so zweit“, und sie darin gar ein Versprechen gesehen hatte, denn „sie lächelte und wirkte zum erstenmal entspannt, fast heiter“.
Aber Henry entschied sich für Rye und überhörte womöglich Ihren brieflichen Hilferuf in der Einsamkeit Venedigs, in der er sie allein gelassen hatte. Von ihrem Freitod erfährt er aus der „Times“ und wird von ihren Verwandten nach Venedig gerufen, um den Nachlass der Frau zu ordnen, die ihm näher gewesen war, als seine nächsten Familienangehörigen. Er betrügt das Vertrauen von Constances Verwandten, indem er insgeheim alle Briefe seiner verstorbenen Schwester Alice an Constance, aber auch seine eigenen mit krimineller Sorgfalt im Kamin verbrennt, ohne sie noch einmal gelesen zu haben: “Unter ihren Papiere fand er allerdings einen Brief jüngeren Datums, in dem ihr Arzt sich zu ihren verschiedenen Leiden und ihrer Melancholie äußerte. Er las, bis er auf seinen eigenen Namen stieß. Er legte den Brief sorgfältig in den zu verbrennenden Stapel, ohne weiterzulesen“.

Das seltsamste Seebegräbnis der Literaturgeschichte

Zuletzt, die Verwandten haben mit dem sie interessierenden Nachlass die Wohnung fluchtartig verlassen, sieht er sich mit Schränken voller Kleider, Schuhe und Unterwäsche der Freundin allein gelassen. Keiner aus ihrem Bekanntenkreis meldet sich. Mit dem schweigsamen Gondoliere Tito, der sie immer, auch im Winter, aufs offene Meer jenseits des Lidos gefahren hat, beschließt er die seltsamste „Seebestattung“ von Constances letzten Hinterlassenschaften, denn, „daß ihre Kleider verschenkt oder weggeworfen werden würden“, hatte er überlegt, „war mit Sicherheit nicht Teil ihres erträumten Lebens nach dem Tod gewesen“. So beginnen die beiden Männer in der Gondel auf dem Meer bei einbrechender Dämmerung die Kleider und die Unterwäsche zärtlich auf das Meer zu legen, sahen wie sie sich voll saugten & versanken, bis Tito plötzlich einen Schrei ausstieß und beide keine zehn Meter entfernt eine schwarze Gestalt zu sehen meinten: „Einige Kleider waren wie schwarze Ballons, die Ärmel und Bäuche vom Wasser aufgetrieben“. Verzweifelt versucht Tito mit seinem Ruderblatt die Zeugen ihrer beider Tat unter das schwarze Wasser zu drücken, erfolglos und mit Grauen erfüllt fahren sie zurück. Colm Tóibín, dessen Roman stilistisch sich in der Nähe der Verschwiegenheitsprosa seine poetischen Helden aufhält, ist hier eine unheimliche Szene geglückt, die mit dem geheimnisvollen Beginn von Dickens´ „Unser gemeinsamer Freund“ konkurrieren kann: dort fischen im Abendunkel ein Mann und ein Mädchen die Leichen von Selbstmördern aus der Themse.

Das „Geheimnis“ aber, das Henry James´ Leben umgibt, ist sein „Junggesellentum“, das schon seiner puritanischen Mitwelt bewisperte, gegen deren gesellschaftliche Konventionen und Verbote der amerikanische Schriftsteller literarisch nie verstieß. In der ästhetischen Sublimation einer wohl nie ausgesprochenen oder gar ausgelebten homoerotischen Disposition, die ihn im Leben wie in der Literatur zu einem „Meister“ in der „Kunst der Selbstverheimlichung“ machte, die er „sogar im Umgang mit jemandem, der ihn schon lange kannte“, immer wieder „gemeistert hat“ – in dieser strengen und auch menschlich kalten Fähigkeit, „unsichtbar bleiben“ zu müssen hat er sein Leben zugebracht. (Einem deutschen Leser wird sich die Erinnerung an Thomas Mann, den kalten „Zauberer“ seiner Familie, unweigerlich aufdrängen.)

Mutmaßungen über eine lebenslängliche Disposition

Es war wohl diese nur mutmaßlich evozierbare Geheimgeschichte des amerikanischen Romanciers, die seinen offen-schwulen irischen Porträtisten besonders an der Erkundung & Darstellung der Jamesschen Biographie gereizt hat. Nicht, um ihm ein verspätetes Coming-out nachzusagen, sondern sich eher literarisch darin seinem großen literarischen Vorgänger gewachsen zu zeigen, indem Tóibín die prekäre Existenz seines ebenso bewunderten wie unheimlichen Helden unter dem Druck seiner Zeit mit dessen stilistischer Brillanz, transparenten psychologischen Analytik und dessen sublimer Unschärferelation andeutungsweise mehrfach als heikle Balance von Begehren und Disziplin durchspielt. Schließlich ist Henry James ja unmittelbarer Zeuge der Tragödie Oscar Wildes geworden und wird während dieser Zeit besonders scharf, gerade von seinen Freunden, als „Verdächtiger“ beobachtet – von begehrlichen Augenblicken in seinem Leben, die Tóibín mehrfach heraufbeschwört, zu schweigen..

Wenn man vielleicht etwas tollkühn sagen darf, daß der irische Autor jenen Roman über James geschrieben hat, zu dem der Amerikaner weder in der Lage, noch willens war, so macht doch das besondere Vergnügen an Colm Tóibíns literarischer Mimikry jenes entscheidende Moment des Wissens, vorsichtiger: des präzisen Ahnens von uns Heutigen aus, das Tóibíns „Porträt des Meisters in mittleren Jahren“ mit fast unerkennbarer Ironie imprägniert: der liebevollen Ironie eines Mitempfindenden, der sich jedoch keinen Moment der Sentimentalität erlaubt.

Schönstes Zeugnis dieser kompositorischen Ironie ist jene Urzelle der emotionalen Anteilnahme des kleinen Henry an den Erweckungserlebnissen der Literatur, die erst im buchstäblich letzten Moment des Romans „verraten“ wird – wie der achtlos zum Müll geworfene und brennende Kinderschlitten „Rosebud“ am Ende der in Orson Welles´ Film „Citizen Kane“ unaufgeklärten Suche nach dem Sinn des gleichlautenden letzten Wortes des vereinsamt gestorbenen Tycoons.

Versteckt und unerlaubt hatte Henry (nicht Harry, wie ein Druckfehler behauptet) die familiäre Lektüre des Beginns von Charles Dickens´ gerade in den USA eingetroffenen ersten Lieferung von „David Copperfield“ und dessen Martyriums unter der böswilligen Fuchtel der Murdstones mitbekommen und sich durch lautes Schluchzen verraten. „Das war das Buch, das Henry hineingeritten hat“, sagt sein älterer Bruder, der Philosoph William James, als er mit seiner Frau und Tochter einen letzten Besuch bei seinem Bruder Henry in Rye im Oktober 1899 machte; und er fügt für seine fragende Tochter hinzu: „Er war eine richtige Heulsuse“. Als die Verwandten endlich weggefahren sind, „gehörte Lamb House wieder ihm. Er wanderte durch die Räume und freute sich an der Stille und der Leere. (...) Er stieg die Treppe hinauf und hinunter, trat in die Zimmer, als ob auch sie, wie sie ihn einließen, Teil einer unwiederbringlichen Vergangenheit wären und sich dem Zimmer (seiner Kindheit) mit den troddelbesetzten Tischdecken und den spanischen Wänden und den schattigen Winkeln und all den weiteren Zimmern, von deren Fenstern aus er die Welt betrachtet hatte, zugesellen würden, auf daß sie vergegenwärtigt und eingefangen und aufbewahrt werden könnten“.

Derart mit dem melancholischem Schmelz einer großen epischen Periode endet Colm Tóibíns großes, konservatives, sehr bewegendes „Porträt des Meisters in mittleren Jahren“. Was für ein schönes Buch!

Wolfram Schütte


Colm Tóibín: Porträt des Meisters in mittleren Jahren.
Roman. Aus dem Englischen von Giovanni und Ditte Bandini.
Carl Hanser Verlag, München 2005.
Gebunden. 426 Seiten, 24.90 ¤
ISBN: 3446206647

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