Sam ist der Sohn einer Schafzüchter-Familie in den Yorkshire Moors. Arbeiten und Funktionieren stehen im konservativ-bäuerlichen Umfeld im Vordergrund. So scheint es für die Eltern nicht allzu tragisch, dass Sam nach einem vermeintlichen sexuellen Übergriff der Schule verwiesen wird und dem strengen Vater folglich mehr zur Hand gehen kann. In Sam jedoch brodelt es. Er spürt, dass er als Außenseiter gilt und im Dorf genau beäugt wird. Zudem hat er feine Antennen dafür, wie Traditionen und die Wertschätzung der Natur durch den Zuzug reicher Städter an Bedeutung verlieren. Der Junge verbringt seine freie Zeit grübelnd und beobachtend alleine in den Moors.
Einzig die Tochter der neuen, reichen Nachbarn scheint sich für den scheuen, leicht schrobigen Jungen zu interessieren. Er beginnt sich langsam mit Josephine zu befreunden. Gleichzeitig schlägt er bei einigen Streichen etwas über die Stränge. Als er das Mädchen dazu überredet, gemeinsam abzuhauen, wird aus dem anfänglichen Abenteuer schnell eine Situation, die völlig aus den Fugen zu geraten droht.