Achtung: Dieser Roman kann süchtig machen, kann Visionen, Halluzinationen, Traumbilder erzeugen. Angefangen vom Cover – einer dreidimensionalen Relief-Ansicht des nervös flirrenden, nächtlich erleuchtenden New Yorks – bis hin zum schieren Schwergewicht des ausladenden 500-Seiten-Werks. Ganz zu schweigen von seinem Inhalt.
Die wirr mäandernde Story wird uns dargebracht vom Ich-Erzähler Chase Insteadman, einem ehemaligen Kinderstar, einem »Schauspieler in Ruhestand«, der den Rest seines Lebens von Tantiemen leben kann und von den Engagements als schmückende Dekoration für dubiose Charity-Events und drittklassige Fernsehshows. Ein bisschen abgeklärt und gelangweilt ist dieser Chase, als er zufällig auf Perkus Tooth stößt und sich in seine Umlaufbahn begibt. Perkus Tooth, der schräge, abgehalfterte, ausgemergelte, spindeldürre, entsetzlich schielende Musikkritiker, der sich von schwarzem Kaffee, fetttriefenden Burgern und einer ausgewählten Haschischsorte namens Chronic ernährt, während er pausenlos über drittklassige Independentfilme und seltene Musikmitschnitte und verschrobene Verschwörungstheorien schwadroniert – das alles zwischen Koffeinkicks, Bekifftheit und migräneartigen Anfällen von Cluster-Kopfschmerzen.