Ida kommt ziemlich fesch daher, angetan mit feinem Mäntelchen, schickem, rosa Hut, feinem Schuhwerk und einem Regenschirm. Sie wohnt in einem großen Haus ganz oben, mit Rundblick über die Stadt, die anhand des typischen Fernsehturms sofort als Berlin zu identifizieren ist. Und sie nimmt uns mit auf einen recht eigenwilligen Trip durch ihre Stadt. Bereits über die Regelung des Verkehrs hat sie ihre ganz eigenen Vorstellungen, den übernimmt nämlich das Faulenzertier, und wenn das nicht aufpasst, gibt es halt Stau oder Unfälle, logisch, oder?
Von einer Attraktion zur nächsten befördert sie der unterirdische gelbe Wurm, der Reichstag kommt als Schildkröte daher, mit gläsernem Panzer, die Currywurst wächst auf Bäumen. Wie soll die Großstadtpflanze auch wissen, woher die Wurst stammt? Wunderschön ist der Potsdamer Platz als Hafen mit lauter Ozeandampfern dargestellt, die durch das Menschenmeer wogen. Man merkt gleich, Ida liebt ihre Stadt und weiß das gekonnt zu vermitteln.