Winterspaß
Jan Weiler begleitet seinen Helden, für den René Goscinnys kleiner Nick Pate gestanden haben könnte durch den Winter. Darunter fallen die nun schon hinter uns liegenden Highlights wie der Martinstag, das Wunschzettelschreiben, der Besuch des Nikolaus oder das Krippenspiel an Weihnachten. Es gibt aber auch viele winterliche Episoden ohne Bezug zu Festen wie das Eisschlittern, das den Inhalt der nachbarlichen Mülltonne zu Tage befördert, der Bau einer Schneefrau (der endgültig klar macht, warum sich trotz aller Emanzipationsbestrebungen Schneemänner durchgesetzt haben) oder das ultimative Handschuhabenteuer, bei dem es ziemlich gefährlich zugeht.
Ole Könnecke setzt Max in Szene: mit runder Nickelbrille, meist einem rot-weißen Ringelshirt und im Freien mit roter Pudelmütze. Mit wenigen gekonnten Strichen fängt er das verzogene Gesicht beim Schlückchen Sekt an Silvester ein oder den gerührten Vaterblick mit Träne im Auge beim Klaviervorspiel des Filius, das die übrigen anwesenden Eltern bestenfalls eher ein Kichern entlockt oder anderenfalls die Stirn runzeln lässt.