Schrappatt, Traboim, Sprohoff
So trifft Jean-Charles auf Nickless. Und weil Jean-Charles Tarzan kennt, Nickless aber offensichtlich nicht, wird die Vorstellung, bei der sich Jean-Charles auf die Brust schlägt und »Ich, Tarzan!« verkündet, von seinem gegenüber gründlich missverstanden. »Ichtazan« ist von da an Jean-Charles Urlaubsferienname, mit dem ihn der neu gewonnene Freund anspricht. Nickless ist ebenfalls daran interessiert, Französisch zu lernen, aber das Projekt erscheint Jean-Charles nicht spannend genug. So erfindet er einfach eine Fantasiesprache, die er Nickless beibringt, die er aber auch selbst lernen muss (um sich mit Nickless verständigen zu können). So gibt er sie gegenüber seinen Eltern als Holländisch aus, die Sprache, die Nickless spricht. Das führt zu allerlei Verwicklungen, wenn der französische Papa die Zeltnachbarin »auf Holländisch« mit »Holla-i« begrüßt oder die französische Mama sich ein »Wruck« leihen will – das Wort, das Jean-Charles und Nickless gemeinsam als »Ei« verstehen. Aber eben nur sie. Und so kommt Madame leicht irritiert mit einer Flasche Essig zurück.
Sprachkreativ entwickelt Jean-Charles Vokabeln, die er sich abends von seinem Vater abfragen lässt. Papa ist beeindruckt: »Das ist eine äußerst interessante Sprache. Für kurze Hose nehmen sie einfach das halbe Wort für Hose. Hose heißt Pattpatt und kurze Hose Patt. Das ist viel logischer als im Französischen.«