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Samstag, 26. Mai 2012 | 02:10

Das Jahr 2011

24.12.2011

Die Highlights der Redaktion

Es ist nicht länger zu leugnen: Der Winter ist da! Die Zeit der kurzen Tage ist angebrochen, die bei kalten Stunden, Last Christmas und zuckrigem Glühwein bibbernd auf dem Weihnachtsmarkt oder an den Geschenktischen der Kaufhäuser verbracht werden. Kurz: Es ist die Zeit für die Weihnachtspause – und das TITEL-Kulturmagazin macht mit.

 

Während es draußen stürmt und schneit, haben es sich Mensch und Tier zu Hause gemütlich gemacht, das traute Heim weihnachtlich herausgeputzt, den Baum festlich geschmückt und die Gaben für das bevorstehende Weihnachtsfest hübsch verpackt.

 

Auch das TITEL-Team möchte da nicht außen vor bleiben und verabschiedet sich in die wohlverdienten Weihnachtsferien. Vom 24.12.2011 bis zum 08.01.2012 legt die Redaktion die Stifte nieder, klappt die Laptops zu und frönt den winterlichen Vergnügungen wie dem Skifahren, dem Schneemannbauen und dem Eiskratzen.

 

Mit Glück zum Gewinn!

Allerdings lassen wir unsere Leserinnen und Leser auch in dieser Zeit nicht allein: Mit ein bisschen Glück können diejenigen, die die heimatliche Gemütlichkeit oder die Snowboardpause mit einem guten Buch verbringen wollen, spannende Literatur gewinnen. Wie? Ganz einfach: Klicken Sie auf die Umfrage-Kästchen unserer Buchvorstellungen – und mit ein bisschen Glück halten Sie bald ein Exemplar dieses Buchs in den Händen. Für jeden Lesegeschmack ist etwas dabei:

 

Andreas Tönnesmann: Monopoly. Das Spiel, die Stadt und das Glück
Monopoly ist das weltweit meistverkaufte Brettspiel. Andreas Tönnemann schildert die Kulturgeschichte dieses Spieleklassikers und untersucht dessen Zusammenhang mit der europäischen Stadtgeschichte.

 

Friedrich Buchmayr: Madame Strindberg - oder die Faszination der Boheme

Sie stand stets im Schatten ihres Ehemanns August: Frida Strindberg. Weitgehend unbekannt ist ihre Karriere als Verfasserin zahlreicher Feuilletons, Literaturkritiken und exzellente PR-Frau. Friedrich Buchmayr schafft Abhilfe und porträtiert das Leben und die Zeit Frida Strindbergs.

 

Thomas Knubben: Hölderlin. Eine Winterreise

Für den Germanisten Thomas Knubben steht fest: Man kann die Sprache Hölderlins nur im Gehen begreifen. Daher begibt er sich auf die Reise und vollzieht die legendäre Hölderlin’sche Fußwanderung von Nürtingen nach Bordeaux nach. Eine spannende Reisebeschreibung!


Esther Slevogt: Den Kommunismus mit der Seele suchen. Wolfgang
Langhoff – ein deutsches Künstlerleben im 20. Jahrhundert

Wolfgang Langhoff ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des deutschen Theaters im 20. Jahrhundert. Dennoch bleiben viele Fragen über sein Leben offen. Esther Slevogt schildert die Biografie eines Künstlerlebens vor der Kulisse des Kalten Krieges.

 

Empfehlungen der Redaktion

Das Ressort Kunst hat in diesem Jahr zwei klare Favoriten:

Nur selten gelingt es einem Ausstellungskatalog, sowohl die Forschung voranzutreiben als auch beim großen Publikum mit einem klaren, lesbaren und spannenden Konzept zu überzeugen. Im Falle der Leipziger Beckmann-Schau – der Königsschau im musealen Beckmann-Jahr – ist dieser seltene Fall eingetreten. Von Angesicht zu Angesicht ist ein imposanter Ausstellungskatalog, der garantiert nicht sein Dasein als rein dekoratives Coffee-Table-Book fristen wird. Dieser – natürlich mit hochwertigen Abbildungen versehene – Katalog sollte gelesen und bestaunt werden.
Für die Ohren: Tom Waits: Bad as me
Auf seinem neuen Studioalbum ist beim Grand Seigneur des bösartig-hintergründigen, alternativen amerikanischen Liedguts endlich wieder jene rurale Ruhe und Gelassenheit eingezogen, die schon sein 99er Album Mule Variations zu einer unerreichten Blues-Großtat machte. Mit einer immer ehrfurchtsgebietenderen Gästeliste (auch diesmal wieder u.a. Les Claypool, Charlie Musslewhite und Keith Richards, wie immer Marc Ribot und relativ neu Flea) gelingt Waits ein mildes, aber nichtsdestotrotz spannendes (Alters-?)Werk.

 

Die KollegInnen aus dem Ressort Digitale Spiele empfehlen den plattformexklusiven Vorzeigeshooter:
Gears of War 3 (xbox360)
Das finale Kapitel der Gears of War-Trilogie ist ein Abenteuer, in dem sich SpielerInnen dem Reiz einer eigentümlichen Welt namens Sera hingeben und ob der rätselhaften, grauenerregenden und lustvollen Dinge staunen, die sie erwarten. »Gears of War is a masterpiece of construction, a victorious stride toward the old, abandoned virtual reality dream of the 1990s.«

 

Das Kinder- und Jugendbuchressort konnte sich in diesem Jahr für die folgenden Titel begeistern, die aber auch durchaus erwachsenentauglich sind:

Für die Augen: Shaun Tan: Eric (Carlsen 2011):
Austauschschüler Eric ist winzig, doch seine Neugierde kennt keine Grenzen. Auch schläft er lieber in der Speisekammer, als im Gästezimmer. Hat das »kulturelle« Hintergründe, wie seine Gastmutter vermutet?
Für die Ohren: Loriots Peter und der Wolf (Deluxe Edition) Deutsche Grammophon (Universal 2011):
Ein Klassiker aus dem Bereich Klassik für Kinder ist zurück: LORIOTS Peter und der Wolf. In einer luxuriösen Edition... im Cover und einem 24-seitigen Beiheft mit allen Texten zum Mitlesen.

 

Das TITEL-Kulturmagazin wünscht  allen Leserinnen und Lesern viel Glück bei der Verlosung, schöne und erholsame Weihnachtsfeiertage, viele interessante Geschenke und einen erfolgreichen Start in das Jahr 2012.

 

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in meinen Etat ein Loch

stopf zwei drei deiner Sorgen rein

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