Bat-Noir
Der hochgradig spannende und fantastisch erzählte Plot orientiert sich am Vorbild des Film Noir: Die Charaktere haben unsichtbare Tiefen, Allianzen und Loyalitäten verschieben sich laufend und der Kreis der Verdächtigen im Fall des Holiday-Killers erstreckt sich über die Guten, die Bösen und die Hässlichen. Das Ensemble ist gekonnt entworfen und die weitreichenden Verstrickungen der Figuren untereinander machen Das Lange Halloween nicht nur zu einem Batman-Comic, sondern auch zu einer dichten und bis zuletzt spannenden Kriminalgeschichte.
Insbesondere Batman wird gekonnt in seiner doppelten Identität als überlebensgroßer Held und reicher Playboy dargestellt: Der Fokus liegt weniger auf den technischen Spielereien, mit denen der Superheld ohne Superkräfte seine Abenteuer bestreitet, sondern auf seiner Persönlichkeit und seinen körperlichen Fähigkeiten. Der Tod seiner Eltern machte aus Bruce Wayne einen Getriebenen, der durch einen strengen Codex und seinen Schwur das Verbrechen zu bekämpfen niemals zur Rast kommen kann – aber gleichzeitig die Fassade des gelangweilten Millionärs aufrechterhalten muss. Eine Doppelbelastung, an der er im Verlauf des langen Halloweens zu zerbrechen droht.
Dem gegenüber steht der zeichnerische Entwurf von Sale, der Batman als hünenhaften Herkules darstellt, der mühelos halsbrecherische Akrobatik absolviert oder Eisenstangen aus ihren Fassung biegt. Das Lange Halloween zeigt Batman in übermenschlichen Heldenposen, verliert dabei aber nicht die menschliche Seite des Superhelden aus den Augen, der irrt, leidet und der unrasiert nachts in seiner Bat-Höhle sitzt und über dem Fall des Holiday-Killers brütet.
Die fantastischen Zeichnungen von Tim Sale und die atmosphärischen Kolorierungen von Gregory Wright schaffen in jedem Panel Miniaturgemälde, die sich zu einem großartigen Ganzen zusammensetzen. Harte Kontraste aus Licht und Schatten sowie die kantigen Gesichtszüge der Figuren verleihen der Graphic Novel einen düsteren Grundton, aus dem die sparsam eingesetzten Farben umso mehr hervorstechen. Kleinteilig aufgelöste Szenen wechseln sich mit ein- oder doppelseitigen Bildern ab, die den Lesefluss angenehm auflockern und zum ausführlichen Betrachten einladen.
Der hochgradig spannende und fantastisch erzählte Plot orientiert sich an dem Genre des Film Noir: Die Charaktere haben unsichtbare Tiefen, Allianzen und Loyalitäten verschieben sich laufend und der Kreis der Verdächtigen im Fall des Holiday-Killers erstreckt sich über die Guten, die Bösen und die Hässlichen. Das Ensemble ist gekonnt entworfen und die weitreichenden Verstrickungen der Figuren untereinander machen Das Lange Halloween nicht nur zu einem Batman-Comic, sondern auch zu einer dichten und bis zuletzt spannenden Kriminalgeschichte.
Insbesondere Batman wird gekonnt in seiner doppelten Identität als überlebensgroßer Held und reicher Playboy dargestellt: Der Fokus liegt weniger auf den technischen Spielereien, mit denen der Superheld ohne Superkräfte seine Abenteuer bestreitet, sondern seiner Persönlichkeit und Körperlichkeit. Der Tod seiner Eltern machte aus Bruce Wayne einen Getriebenen der durch einen strengen Codex und seinen Schwur das Verbrechen zu bekämpfen niemals zur Rast kommen kann, aber gleichzeitig die Fassade des gelangweilten Millionärs aufrecht erhalten muss. Eine Doppelbelastung an der er im Verlauf des langen Halloweens zu zerbrechen droht. Dem gegenüber steht der zeichnerische Entwurf von Sale, der Batman als hühnenhaften Herkules darstellt, der mühelos halsbrecherische Akrobatik absolviert oder Eisenstangen aus ihren Fassung biegt. Das Lange Halloween zeigt Batman fast schon gemäldeartig in übermenschlichen Heldenposen, verliert dabei aber nicht die menschliche Seite des Superhelden aus den Augen, der irrt, leidet und unrasiert, tief in der Nacht in seiner Bat-Höhle sitzt und über dem Fall des Holiday-Killers brütet.
Die fantastischen Zeichnungen von Tim Sale und die atmosphärischen Kolorierungen von Gregory Wright schaffen in jedem Panel Miniaturgemälde, die sich zu einem großartigen Ganzen zusammensetzen. Harte Kontraste aus Licht und Schatten, sowie die kantigen Gesichtszüge der Figuren verleihen der Graphic Novel einen düsteren Grundton, aus dem die sparsam eingesetzten Farben umso mehr hervorstechen. Kleinteilig aufgelöste Szenen wechseln sich mit ein- oder doppelseitigen Stillleben ab, die den Lesefluss angenehm auflockern und zum ausführlichen Betrachten einladen.