Nichts weniger als die Eroberung der alten Welt hat der verdächtig unscheinbare Swilson mit seiner gleichnamigen Kombo im Sinn. Und es soll mit dem Teufel zugehen, wolle ihm dies nicht irgendwie gelingen. Nachdem er seinen Hochschulabschluss in Demonology an der renommierten TLA University zu Philadelphia erworben hat, warten die Heerscharen der Ungläubigen auf die große musikalische Gottesgeißel! Und nicht mehr aber auch nicht weniger ist Demonology geworden. 12 Lieder über Dämonen, Mädchen und noch mehr Dämonen. Veröffentlich wird auf Cheap Satanism Records, alter Druidenfuß, höchstens der Blocksberg wäre als Heimat noch ebenbürtig.
Which is the witch? Swilson beschäftigt sich im allen nur erdenklichen Facetten der Schattenwelt und sollte für jeden Hobbyexorzisten der erste Ansprechpartner sein. Wer nun an böse Black Metal Buben mit fies finsteren Mollakkorden denkt, hat seinen Mistelzweig nicht ganz beisammen. Harmonisch, gar süß geht’s meistens zu. Leicht hippiesque, nie nur vordergründig. Wohl deshalb feinsinniger und somit böser als all das unmittelbar Scheußliche. Vielleicht käme man auf die Idee, dass hier Weihrauch gegen andere Kräuter vertauscht wurde. Aber was nutzt die Spekulation? Humor, Ironie und keine Angst vor dunklen Ecken sollte man mitbringen und sich mit Demonology eine der außergewöhnlichsten Veröffentlichungen in diesem Jahr gönnen!