Erst jetzt, Jahrzehnte nach seinem Tod, wird mit dem umfassenden Buch- und Ausstellungsprojekt "Gotthard Schuh - Eine Art Verliebtheit" der Fotostiftung Schweiz in Winterthur, die auch seinen Nachlass pflegt und verwaltet, einem größeren Publikum die Begegnung mit ihm ermöglicht. Seine Karriere als Fotoreporter beginnt in der Schweiz der 1930er Jahre. Für die Zürcher Illustrierte, die Berliner Illustrirte Zeitung, Föhn, Paris Match, die Neue Zürcher Zeitung und Life fährt er durch die Welt, bereist England, Indonesien, Deutschland, Belgien, Nordafrika und Italien. 1951 gründet er zusammen mit Werner Bischof, Walter Läubli, Paul Senn und Jakob Tuggener das Kollegium Schweizerischer Photographen.