Brian Fallon nutzt das Moratorium bis zum nächsten Gaslight Anthem Album, um ein Soloprojekt an den Start zu bringen. Geboren wurde die Idee zu den Horrible Crowes in den langen Stunden nach den Konzerten seiner Hauptband. Gemeinsam mit seinem Gitarrentechniker Ian Perkins diskutierte Fallon über Musik und Lieblingskünstler. Namen wie Bon Iver, PJ Harvey, Tom Waits, Afghan Whigs, Twilight Singers, The National oder Greg Dulli schwirrten dabei durch den Raum. Und ja weniger schäbig die Backstageräume wurden, desto konkreter wurden die Pläne. Mit ein paar Freunden setzen die Beiden nun ihre musikalischen Visionen im Studio um. Es scheint, als wolle Fallon mit diesem Album seine kleine, wunderschöne Dämonin namens Springsteen wenigstens für ein paar Augenblicke besiegen. Was ihm aber erst gegen Mitte der Platte gelingt.