BLOOD IN BLOOD OUT
Es gab noch einen anderen Otto, den Polizisten-Otto aus dem Revier an der Eisernen Hand. Er kannte Hinz und Kunzelmann und die meisten Häuser im Viertel von den illegalen Brennbuden im Keller bis zu den Dachböden der Bordsteinschwalben. Nach dem Krieg war das Nordend Trümmerland, der Aufbau ging dann Hand in Hand. Wer nicht spurte, wurde renoviert, die Nutten hießen alle Hildegard.
Eine Fortsetzungsgeschichte von TANJA und JAMAL TUSCHICK
Helden fürs Geld
THOR KUNKEL rät im Endlos-Fall Wulff zu einer Rosskur und erklärt, warum ein Stöpselgroschen den Pluralis Majestatis ergänzt.
Krieg in Wien
Wenn Bibi Fellner sagt: »Sowoas moach i niamer mit, Moritz«, darf man davon ausgehen, dass einiges geschehen ist. Und Schnupfen, auch davon darf man ausgehen, ist lästig, hält sich jedoch in der Regel nicht allzu lange mit demselben Opfer auf ... Doch der Reihe nach: Eine Kerngruppe der berüchtigten serbischen Sveti-Tigar hat in Wien Fuß gefasst und begleicht eine alte Rechnung aus dem Balkankrieg. Zunächst an einem Aushilfsfahrer, irrtümlich: »Du warst zur falschen Zeit am falschen Ort. Tut mir leid«, doch die Ermittler sind den tatsächlichen Zusammenhängen schnell auf der Spur. Von WOLF SENFF
Harder. Faster. Louder!
Frank Schäfer, mit universitären Würden ausgestatteter Geisteswissenschaftler, Autor, Kritiker, Hobbymusiker und eingefleischter Metal-Fan hat eine Interviewsammlung zum Thema Heavy Metal zusammengestellt. Diese Oral History ist auch für Menschen mit nur bruchstückhaftem NWOBHM-Wissen wirklich lesenswert. DAVID EISERT fand sich auf den 268 Seiten bestens zurecht. Selbst mit dem Makel, keine Vinylversion von Reign In Blood zu besitzen.
Schweizerinnen auf dem Vormarsch?!?
Wer fällt Ihnen ein, wenn Sie an starke Schweizer Frauen denken? Wenigstens irgendeine Frau? Frau? Fühlen Sie sich nicht zu schlecht, wenn Ihnen zu dem Land, in dem die Frauen erst 1971 das Stimm- und Wahlrecht erhielten, nicht spontan eine Reihe von Namen einfällt. Füllt doch, laut dem Vorwort der Journalistin Margrit Sprecher, der schmale im Limmat Verlag erschienene Band eine Lücke. ANDREA WANNER hat sich den »Schweizer Geschichtsunterricht der besonderen Art« näher angeschaut.
»John Le Carré sagte, es sei die beste Adaption eines Buches, die es je gab.«
Gary Oldman über seine Rolle als Georg Smiley in dem Film Tinker Tailor Soldier Spy (Dame, König, As, Spion). Ein Interview von LIDA BACH
Musique Electrique
Sie leben. Die Stimmen vom neonfarbenen See an den blauen Feldern. Von TOM ASAM.
American boy meets british girl
Besser kann man sich die Wartezeit bis zum neuen The XX-Album nicht versüßen, meint TOM ASAM
Für eine Handvoll Lire
Ennio Morricone – klar, den kennt jeder. In den Sechzigern und Siebzigern, als das italienische Unterhaltungs- und Trashkino blühte, gab es aber noch einige andere interessante Filmkomponisten. Einer von ihnen war Riz Ortolani, dessen Soundtrack zu dem Mafia-Thriller Im Dutzend zur Hölle (1973) jetzt auf CD erschienen ist. Von CHRISTOPH HAAS
Live in London 1985
Schlicht der Titel, einfach großartig das Album. Von TOM ASAM
Die Taschen voll Pastiche
Mit gehörig Aplomb treten Black Bananas, ITAL und Philippe Petit die Tür zu KRISTOFFER CORNILS‘ Wohnung ein. Der ist gerade dabei, die Aschenbecher auszuleeren und Gläser abzuräumen. »Leute, habt ihr mal auf die Uhr geschaut? Viertel nach Post-Moderne! Die Party ist vorbei… Aber gut, wenn ihr schon mal da seid, dann kommt halt rein.«
Tolle krumme Dinger
Neben Kollabos mit Jaki Liebezeit und Uwe Schmidt segelt Friedman auch unter eigener Flagge. Im Geiste weht diesmal die japanische Flagge daneben. Von TOM ASAM
Den Lauf der Welt verändern
Um die Gunst der Leserschaft kämpfen viele Comics. Die Chaostheorie, das erste Album der neuen Serie Kaplan & Masson, kann gerade durch seine Solidität überzeugen. Von CHRISTOPHER FRANZ
Ocean´s 11 in Metropolis
Smoke City ist ein Gaunerstückchen, gepaart mit einer angedeuteten Geistergeschichte, bestückt mit Figuren aus Gangsterfilmen aller Epochen und versetzt in ein fiktives Metropolis. BORIS KUNZ findet diese wilde Mischung erstaunlich gelungen.
Materieller Spam als Kunstform
Kennt das nicht irgendwie jeder: Man wird erwachsen und will aus diesem einen Kaff raus, in dem man aufgewachsen ist – der täglichen Tristesse entkommen und endlich die Welt sehen. Noch verständlicher wird dieser Gedanke, wenn man wie Rufus auf einem Müll-Planeten aufgewachsen ist. »Deponia« heißt der Himmelskörper, dessen Oberfläche vollständig von Abfall und Schrott bedeckt ist, und der gleichzeitig namensgebend für das neue Spiel aus der Adventure-Schmiede Daedalic ist. Rufus ist der … naja, sagen wir mal Held … dieses neuen Abenteuers, das vor interessantem Müll nur so strotzt. Und mittendrin ist ALEXANDER FUNK
Eine Frage der Perspektive
Das kann gedreht und gewendet werden, wie es beliebt: In Crush3d kommt nur weiter, wer mehrdimensional denkt. VOLKER BONACKER hat auf der Suche nach dem Levelausgang Blöcke und Hindernisse verschoben und fordert, dass das Remake nun doch bitte die verdiente Würdigung erfahren möge.
Get to the choppa!
Rette sich, wer kann! Und wenn keiner mehr kann, dann hofft man eben auf Hilfe von oben. Erhört hat die Armen, Geknechteten und Schwachen ein Hubschrauber-Pilot mit eisernem Willen und feuriger Leidenschaft: Ihr! RUDOLF INDERST stellt Choplifter HD vor.
Subtilitäten & Tricks des Realismus
James Woods Kunst des Erzählens ist ein brillanter Essay & eine Leseanleitung.
Von WOLFRAM SCHÜTTE
Charles Dickens in seiner Welt
Viel ist über Charles Dickens, den britischsten Schriftsteller aller Briten, geschrieben worden. Eine Biographie und leserfreundliche Ausgabe seines Romans Große Erwartungen rücken ihn ins richtige Licht. Von BETTINA GUTIÉRREZ
Schneckenfluch mit Pilzen
Wer sich bereits beim Anblick von Nacktschnecken gruselt, wird vielleicht davor zurückschrecken, Das schaurige Haus in die Hände zu nehmen. Wer aber etwas stärkere Nerven hat, dem rät PAULA FRANK (12 Jahre) zuzugreifen.
Hey, Art, lass uns malen!
Der chaotische Anfänger Max trifft auf Arthur, wirbelt Farben, Formen und Figuren auf und wird schließlich Freund des arrivierten Könners. David Wiesner visualisiert die Möglichkeiten der Kunst und das Wesen des kreativen Prozesses. Witzig, rasant, mitreißend gut. Von MONIKA THEES
Fernsehverbot für den Verfassungsschutz
Das Fernsehen gibt uns immer wieder Rätsel auf. Ich frage mich beispielsweise seit Jahren, wer eigentlich die Live-Übertragungen aus dem Bundestag kuckt? Alle paar Monate schluchzen Statistiker eine neue Studie in die ignorante Öffentlichkeit, wie hirntot die Deutschen gegenüber der Politik sind. Und dann Parlamentsdebatten? Live? Im Fernsehen? Wer die 14- bis 49-Jährigen wirklich kriegen will – mit einer Doku-Soap vom letzten Paläontologen-Kongress hätte er bessere Chancen.
Eine Kolumne von MATHIAS TRETTER
Ein Jahr lang Frühling
Der arabische Raum war in den vergangenen Monaten in den deutschen Medien so präsent wie selten zuvor. Fast unvermeidlich, dass sich die Veränderungen dort nach angemessener Frist auch in Buchveröffentlichungen niederschlagen wie jetzt in Der Aufstand des Berliner Politikwissenschaftlers Volker Perthes. Von PETER BLASTENBREI
Life and Death of a Hollywood Extra
»Rede!« – »Ich werde nichts sagen!« Blitz! Schock! Flackern! Noch höher drehen die russischen Schurken die Stromzufuhr des Folterstuhls, auf dem ihr Gefangener sich windet. »Rede!« Aber der schneidige Spion im Abendanzug schweigt, noch unbarmherziger, als seine Gegner ihm Volt durch das Gehirn jagen. Wird er nachgeben? Niemals! Nicht als er hilflos in den Fängen einer feindlichen Maschinerie feststeckt, nicht als er in eine düstere Zelle geworfen wird, nicht als er einsam dem Ende entgegensieht. »Rede!« ist die Anfangsszene von The Artist. Szene, nicht Anfangsdialog. Ein solcher existiert nicht in Michel Hazanavicius Kinokunstwerk. Von LIDA BACH
Griechenland als vielfaches Paradigma
Es gibt Künstler, die zu ihrer Berufung & Meisterschaft finden, indem sie die kollektive Geschichte ihrer sozialen & kulturellen Heimat zum Gegenstand ihres Oeuvres machen. Theo Angelopoulos war so einer: der moderne Epiker Griechenlands, sein zeitgenössischer Homer & Sophokles; denn der filmische Epiker war auch zugleich dramatischer Tragiker in der Nachfolge der antiken Größen. Der Landvermesser seines Heimatlandes. Von WOLFRAM SCHÜTTE
Pomp und Knall und Tätärätä
Das Silvesterkonzert der Münchner Philharmoniker und des Philharmonischen Chors Münchens unter der Leitung von Andrew Manze. Gesehen von BJÖRN VEDDER

Algen und glitschiges Heu
Das erste im Haus Rose ist der Geruch, noch vor allem anderen, noch bevor es die drei kleinen Stufen runtergeht in den ersten Flur: Der Geruch, und ich denke: Leichenhalle. Das ist Quatsch, klar, aber ich hatte den Geruch von Sex erwartet, archaischen Algengeruch, gemischt mit Schweiß und nassem, glitschigem Heu. Oder wie auch immer man den Geruch beschreiben soll, daran sind schon bessere als ich gescheitert. So riecht es im Haus Rose jedenfalls nicht. Eher sauber, ordentlich, der Geruch von Reinigungsmitteln, daher kommt vielleicht diese Assoziation mit der Leichenhalle: Reinigungsmittel, und etwas liegt darunter, der Geruch vieler Menschen, vielleicht, die hier ein- und ausgehen, die hier ständig sind, und Zigarettenrauch. Die Geräusche sind gedämpft, als läge hier überall Teppich, hin und wieder Türenklappen, das Lachen von Frauen. Wie schaut man sich so einen Laden an? Wie ein Museum? Wie einen Zoo? Wie eine Wohnung, die man mieten möchte? Wie soll ich hier entlanggehen? Soll ich die Frauen grüßen, auch wenn sie so skeptisch gucken wie die hinten in der Ecke? Soll ich die Kunden grüßen? Kollegial? Überlegen? Ich habe keine Ahnung. Eine Erkundung von JAN FISCHER
Gruß von der Währungsreform
Im Sprung der toten Katze: Das neue Stück von Katja Hensel ist mit seinem enigmatischen Titel kein Tierdrama und kein Katzenkrimi. Börsen-Insider dürften gleich verstehen: Die Redensart »dead cat bounce« bezeichnet eine kurzzeitige Kurserholung unmittelbar nach drastischem Kursverfall, also so etwas wie eine löcherig-unzuverlässige und letztlich haltlose Erholungsinsel im reißenden Strom des Niedergangs. Das aktuelle Thema, bearbeitet als Auftragsstück des Kasseler Staatstheaters, lockte ein neugierig-animiertes Uraufführungspublikum in die Kellerräume des TIF, der Theater-Dependence im Friederizianum, das bereits einige Vorzeichen der kommenden documenta erkennen lässt (sie ist, passend zu den desaströsen Zeiten, die dreizehnte ihrer Art). Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH
Die Faszination des Grauens
Kaum ein Werk der Weltliteratur hat, sieht man einmal von der Bibel ab, so viele Künstler unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen zur Umsetzung ins Bildmedium angeregt. Die zweibändige Neuausgabe mit der Prosaübersetzung des renommierten Mediävisten Kurt Flasch liefert einen willkommenen Anlass, Werk und Rezeption einmal wieder in Augenschein zu nehmen. Von STEPHANIE RAPPL
Die Highlights der Redaktion
Es ist nicht länger zu leugnen: Der Winter ist da! Die Zeit der kurzen Tage ist angebrochen, die bei kalten Stunden, Last Christmas und zuckrigem Glühwein bibbernd auf dem Weihnachtsmarkt oder an den Geschenktischen der Kaufhäuser verbracht werden. Kurz: Es ist die Zeit für die Weihnachtspause – und das TITEL-Kulturmagazin macht mit.

Nachhaltig wortgewaltig
Ich bin es gewohnt, in regelmäßigen Abständen verständnislos angeschaut zu werden – in der Tat dürfte ich wahrscheinlich deutschlandweit einer der wenigen Kulturveranstalter sein, der sich bis heute erfolgreich der Anschaffung eines Mobiltelefons verweigert hat. Wie das denn ginge, werde ich gefragt. Nun, es geht sehr gut. Steigern lässt sich die Verwunderung in den Gesichtern meiner Gesprächspartner nur noch, wenn ich in Sitzungen und Dienstbesprechungen meinen Tischkalender hervorhole, in den ich dann – ja, unglaublich aber wahr - Termine mit dem Stift eintrage. Kalender aus Papier seien in der heutigen Zeit doch nicht mehr notwendig, man könne sein Leben doch auch durch einen elektronischen Helfer in Taschenformat organisieren lassen, werde ich aufgeklärt. Sicher, das kann man, aber wie groß ist meine heimliche Freude, wenn es in den Sitzungen piepst und brummt und alle darüber schimpfen, dass das böse Gerät den vereinbarten Termin aus unerklärlichen Gründen irgendwie verschluckt haben müsse, sorry ... Von STEFAN HEUER
Grass sei Dank
Wie wichtig - um nicht zu sagen: wie notwendig - der dreiundachtzigjährige Literaturnobelpreisträger Günter Grass für (nein: besser) gegen den deutschen »Literaturbetrieb« ist, zeigte sich jetzt wieder beim Tod von Christa Wolf. Von WOLFRAM SCHÜTTE
Werft Sand untern Tannenbaum!
Bekanntlich wird pünktlich vor dem Weihnachtsfeste eine Vielzahl nigelnagelneuer Alben unters Volk beziehungsweise unter den Weihnachtsbaum gebracht. Und weil es die Jahreszeit nun einmal so mit sich bringt, wird sich bei einem gut Teil der Platten auf die Überarbeitung des für diese Jahreszeit so beliebten Liedguts beschränkt. Doch es gibt Hoffnung, meint TOM SCHOENER.
Fremd bin ich eingezogen
Der Nürnberger Autor Leonhard F. Seidl bezeichnet seinen Debütroman Mutterkorn als »Geschichte einer Befreiung«. Eine Bestandsaufnahme von HUBERT HOLZMANN
Ein Geheimtipp der deutschen Literatur
Die Kinder der Finsternis von Wolf von Niebelschütz, erschienen 1959, entführt den Leser in die faszinierende Welt des Mittelalters. Eine Pflichtlektüre findet HUBERT HOLZMANN

Asphaltblüten aus Baltimore
Gerade ist im Verlag Antje Kunstmann Homicide - ein Jahr auf mörderischen Straßen von David Simon erschienen. Das ist erstaunlich, hat doch PIEKE BIERMANN, die gerne vom »historischen Alzheimer« des deutschen »Föteljong« spricht, »schon seit 1998 bei diversen deutsch(sprachig)en Verlagen gebaggert«, dieses grandiose Buch endlich herauszubringen. Die Argumente, die die Schriftstellerin und Übersetzerin damals zu hören bekam waren: Homicide sei zu dick, zu amerikanisch, zu spezifisch Baltimore - ja wenn es New York, Los Angeles, Chicago wäre ... Das aufregend Neue an diesem Buch war aber nicht nur sein Thema, sondern Simons waghalsiger Einstieg, nämlich sich auf die Polizei einzulassen, sich ihr quasi anzumimetisieren, um wirklich etwas herauszufinden, um wirklich etwas erzählen zu können, das man als »echt« bezeichnen kann. Ein Vorgehen, das hierzulande gescheut wird wie das Weihwasser vom Teufel ...
Nach so vielen Jahren, die es zur Einsicht im deutschen Literaturbetrieb gebraucht hat, veröffentlicht TITEL den so überaus kenntnisreichen Beitrag PIEKE BIERMANNs von 1999 hier nun noch einmal.
Wenige von der Sorte
Die Doppel-CD von Trikont gibt mit der Auswahl an Gedichten, Romanauszügen, Kurzgeschichten, Briefen und einem bilderreichen informativen Booklet einen guten Einblick – für Fauser-Neulinge und -Wiederentdecker. Von MIRJAM STUTZMANN
|
TITEL-Kulturmagazin bietet regelmäßig Neuigkeiten aus Literatur, Musik und Film. Unabhängig und kompetent - seit über 10 Jahren!
Endlich hat das Netz einen Sinn!
Lust, bei TITEL-Kulturmagazin mitzuschreiben? Dann mach hier den ersten Schritt! Sende deine aktuelle Rezension einfach an redaktion@titel-magazin.de. Das jeweilige Ressort ...
Nachbarplaneten
Aus der Welt sind Sie gefallen?
Los, aufrappeln und neue suchen!
Die hier, aus Pudding, Eis und Kuchen
zählt zu den besonders prallen
Starke Blogperformance
Sven Regener erhält für die Lektüre seines Internet-Tagebuchromans Meine Jahre mit Hamburg-Heiner den Deutschen Hörbuchpreis als »Bester Interpret«. Der ...
Zaubernder Taschenspieler
Das Manuskript seines Romans Die Stadt aus Glas hatte er an 17 Verleger geschickt und zunächst nur Ablehnungen kassiert. Trotzdem hat der US-Schriftsteller Paul Auster weiter ...
Unterstützen Sie uns!
Wie das geht? Einfach hier ...
Woche für Woche
Da greift der Ressortleiter doch gerne zu Stift und Papier. Alles begann am 1. Februar 2010 mit einem Testballon: Die erotisierende Hyper-Female-Power-Gestalt Bayonetta war der erste ...
Wie ein Mozart der Poesie
Als das Stockholmer Nobelpreiskomitee im Oktober 1996 seine Entscheidung zugunsten von Wislawa Szymborska bekannt gab und sie als »Mozart der Poesie« rühmte, hielt sich die ...
Grandios!
Ausdrücklich hinweisen möchten wir auf die zwei Deutschland-Konzerte der US-Band MEGAFAUN im Februar:
07.02.2012 Schorndorf / Manufaktur 08.02.2012 München / Das ...
Karriereumspannend
Lou Reed! Eine Jahrzehnte umspannende Karriere, wie sie kaum ein anderer Künstler der Rock'n'Roll-Geschichte erlebt hat. Von der Zusammenarbeit von Velvet Underground mit ...
Reine Freude an der Kraft der Poesie
Der Lyrikerin Nora Gomringer wird am 21. April der mit 15.000 Euro dotierte Joachim-Ringelnatz-Preis 2012 verliehen. Alle zwei Jahre wird dieser Preis an Dichterinnen und Dichter verliehen, die ...
Der TITEL-Tipp
Lana Del Rey – vom Internet-Sternchen zur »Lady Anti Gaga« aufgespritzter Hype? Genial verpackter Meta-Pop und Spiegelbild der amerikanischen Gesellschaft? Haarlockenpracht in der ...
Vituos und emotional
Radio Moskova ist der Titel des neuen Albums des finnischen Weltmusik-Duos Lepistö & Lehti. Mit Akkordeon und Kontrabass balancieren sie auf dem Grad zwischen Virtuosität und ...
Die Ikone
Mighty Sparrow war in seiner vier Jahrzehnte überspannenden Karriere an über 300 Albumaufnahmen beteiligt. Er ist mehr als eine Kultmusiker in der Karibik, er ist ähnlich wie Miriam ...
Chimären / Chimaira ...
... aus Körperteilen verschiedener Tiere bestehende Fabelwesen. Sie stellen einen wichtigen Bestandteil und immer wiederkehrendes Motiv in Stefan Heuers Malerei dar und sind von daher ...
Analogcomputer, übernehmen Sie!
Vom 11.-13. April findet im Bereich Medienwissenschaft der HU Berlin ein durch den
Blast Your Ghetto Tour 2012
Nach einem ereignisreichen Jahr 2011 mit dem neuen Album The Ride, Tourneen in Europa und in China startet der Äl Jawala-Tourbus mit einem Fanprojekt in die nächste Runde.
Mitgemacht!
Die Abstimmung für den Plattenladenaward, der von dem Indievertrieb Cargo Records verliehen wird, läuft noch bis zum 31. Januar – und hiermit wird ab sofort der ...
Das Anderssein
Nur wenige hätten voraussehen können, dass eine Band, die in ihrer Landessprache singt und völlig unkonventionelle Elemente wie Ölfässer und Kontrabass in ihre Musik ...
The »Stoner Side of Electronica«
Lefteris Kalabakas aka Lee Burton, griechischer Musiker und Produzent, verbindet auf Busy Days for Fools elektroakustische Experimente mit modernen ...
Nicht alles in Stein gemeißelt
Die Zeiten ändern sich und mit ihnen auch liebgewonnene Gewohnheiten. Der Erfolgsschriftsteller und Semiotikprofessor, der Bücher- und Zeitungsliebhaber Umberto Eco räumt ein, ...
Angst und Hoffnung
Mit Amnesty International feiert eine der größten Menschenrechtsorganisationen ihren 50. Geburtstag und dazu gratulieren rund 80 Künstler aus der Rock- und Popwelt, zusammen mit Bob ...
Abwechselnd abwechslungsreich
Die Planungen laufen auf Hochtouren, das Ziel ist gesetzt. Ein Abend voller Musik, neun Künstler an drei Orten, drei Bühnen mit wundervollen Klängen, hinreißenden Texten und ...
Kampf über 26 Jahre und 26 Tage
"Das einzige feste Fundament eines wirklichen und dauerhaften Friedens zwischen den Staaten und Völkern ist der Frieden innerhalb der Staaten und Völker. Dieser Frieden ist aber undenkbar ...
|