Gegen die Dominanz des Beliebten
Nach Amazon (1997) und Google (2004) geht nun mit Facebook das dritte Internet-Schwergewicht an die Börse. Häufig liegen die drei Unternehmen mit der Entwicklung neuer Techniken gleichauf. Während Amazon Vorschläge macht, welche Bücher und Filme uns noch gefallen könnten und Google Werbung einblendet, die zu uns passen soll, zeigt Facebook vor allem diejenigen unserer Freunde an, mit denen wir ohnehin schon mehr zu tun haben. Der amerikanische Journalist und Autor Eli Pariser arbeitet seit fast zehn Jahren für die Internet-Bürgerrechtsbewegung MoveOn und beschreibt in Filter Bubble sowohl Vorteile wie auch Gefahren der Personalisierung. Von BASTIAN BUCHTALECK
Garten Eden vor der Haustüre
Sie heißen Tigerella, Gelber Squash oder Rote von Paris. Sie gehören alten Sorten an, die oftmals in Vergessenheit geraten sind – doch ihre Farben-, Formen- und Geschmacksvielfalt eröffnet einen ganz eigenen Kosmos. So viel Gutes aus dem Garten verleitet Fred Neuner und Michaela Landwehr zu einer neuen Präsentation alter Gemüsesorten. Von INGEBORG JAISER
Der neue Schulmädchenreport
»Das wird ein Riesen-Mega-Hammer-Hit!« - Ein Hit waren schon Enid Blytons Serienauftakt über The Twins at St. Clares, ein Riesenhit die deutsche Übersetzung Hanni und Nanni und ein Riesen-Mega-Hit Christine Hartmanns Kinoadaption, mit über einer Millionen Zuschauern. Überbieten kann das nur ein »Riesen-Mega-Hammer-Hit«, den sich Regisseurin Julia von Heinz zu Filmbeginn selbst prophezeit. Von LIDA BACH
Der Kaiser der Revolution
Die Geschichte des Films ist, technisch betrachtet, die Geschichte einer permanenten Annäherung an die Wirklichkeitsillusion. Nachdem Ende des 19. Jahrhunderts aus einer Kombination dreier Erfindungen – der Fotografie, des bewegten Bildes durch eine rasche Abfolge von Phasen und der Projektion, der „Laterna magica“ – der Stummfilm geboren war, suchte man sogleich nach Möglichkeiten, den Ton, die Farbe und den Raum hinzuzufügen. Der Ton wurde mit eigenen Apparaten zugespielt, ehe man ihn auf dem Filmmaterial selbst fixieren konnte, die Farbe wurde gelegentlich auf einzelnen Kadern ergänzt, ehe Ende der dreißiger Jahre die Technik des Farbfilms ausgereift war, und für die Raumillusion experimentierte man unter anderem mit vergrößerten Formaten. Von THOMAS ROTHSCHILD
Trash, Hype, Diskursgewaber & Nostalgieambient
Kurz und bündig: KRISTOFFER CORNILS über Pink Holy Days, Laurel Halo, Motion Sickness Of Time Travel und Simon Scott.
Tolles Debüt
Vielschichtig, clever, eigenständig, filigran – Worte, die man anlässlich von Erstlingsalben deutscher Popbands eher selten aneinanderreiht. Im Falle der Thüringer ORPH allerdings kommt man nicht umhin, ins Schwärmen zu geraten. Von TOM ASAM
More trainspotting
Auch mit dem dritten Album längst kein Fall fürs Abstellgleis. Leed´s I like Trains. Von TOM ASAM
Doom Soul
Ein Popmärchen der Gegenwart. Top-Produzent entdeckt 23-jährige kanadische Schlafzimmer-Musikerin mit sensationeller Stimme und überredet sie zu Aufnahmen eines Albums in England. Die Presse jubelt und wittert einen neuen Kometenschweif am Pophimmel. Von TOM ASAM
»Scheißwald, Scheißnatur, ey!«
Leicht grenzwertig diesmal, möchte man meinen. Setzt das gewöhnliche Schema von Mord, Aufklärung, Festnahme etwa Schimmel an? Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) geht dem Hinweis auf einen Leichenfund nach. Doch noch bevor sie die Leiche findet, wird sie niedergeschlagen und findet sich in der Gewalt von fünf jugendlichen Straftätern: »Wir sind der Abschaum.« Im Wald, da sind die Räuber. Tief im Pfälzerwald, wo sich die Jugendlichen zwecks Disziplinierung auf AZOK-Maßnahme (Alle Zusammen Oder Keiner) befinden - seit neuestem allerdings ohne ihren zu Tode gekommenen Sozialpädagogen. Von WOLF SENFF
Kampf der Superlative
Wenn ausgerechnet Incal-Autor Alejandro Jodorowsky, der inzwischen auch »Heilung durch Kunst« betreibt, die Geschichte des mächtigsten Killers des Universums erzählt, will BORIS KUNZ unbedingt dabei sein.
Is it the end...my friend?
Nach dem Ende des dritten Teiles der Mass-Effect-Trilogie ist es Zeit,, völlig nüchtern Bilanz zu ziehen: RUDOLF INDERST will vollkommen sachlich über ein Spiel-Dreigespann sprechen, das ihn nun seit einigen Jahren begleitet. Zur Gänze neutral und als objektiver Beobachter kann er eine solche naturwissenschaftliche Analyse problemlos stemmen.
Oh my Darling, Clementine...
Aus Comic wird Serie, wird Videospiel: The Walking Dead ist omnipräsent, beschert RTL2 Traumquoten und macht den Zombie wieder fesch und salonfähig. Untot ist einfach in. Auch Telltale ist auf den Zombie-Survival-Zug aufgesprungen. Telltale? Seit wann wird denn da auf Untote geschossen? Ab sofort und immer wieder gerne!
Digitaler Appetithappen: Resident Evil: Operation Racoon City und Unit 13
Diese Woche geht es durchaus bleihaltig zu im digitalen Appetithappen. Zuerst stellt RUDOLF INDERST den Team-basierten Third-Person-Shooter Resident Evil: Operation Racoon City vor, ehe er sich Unit 13 vornimmt.
Maler der Farben und Formen
Üppige Figuren und bunte Farben sind die Markenzeichen des kolumbianischen Malers Fernando Botero. Anlässlich seines 80. Geburtstags zeigt die Galerie Samuelis Baumgarte Bilder, Skulpturen und Zeichnungen dieses Ausnahmekünslters. BETTINA GUTIERREZ hat sich einige Bilder und den Katalog angeschaut.
Seid umschlungen Millionen
Die deutsch-rumänische Autorin Aléa Torik versteht es gekonnt, in ihrem Debütroman Das Geräusch des Werdens Geschichten aus der siebenbürgischen Heimat auf das »heiße« Pflaster Berlins zu stellen.
Von HUBERT HOLZMANN
Toppreis für Ihr Zahngold
Mit Die Sorgen der Killer empfiehlt sich Guido Rohm einmal mehr als Avantegardist der deutschen Kriminalliteratur.
Von THOR KUNKEL
Hotel Zagorje
In ihrem preisgekrönten Roman Hotel Nirgendwo erzählt die kroatische Schriftstellerin Ivana Brodociz von ihrem Leben in einem Flüchtlingslager während des Kroatienkriegs. Humorvoll und authentisch beschreibt sie ihre Kindheit und das Erwachsenwerden in Zeiten des Krieges. BETTINA GUTIERREZ hat mit der Autorin gesprochen.
Mir träumte, ich träume, und das nicht zu knapp
Geißbock, Lippenstift, Tod & Teufel und ihr nächtliches Erscheinen – Die Wunderwelt, durch die ich schwebte herausgegeben von Manfred Chobot und Dieter Bandhauer. Von STEFAN HEUER
Vergangen, aber nicht vorbei
Vor nicht einmal 25 Jahren war sie noch in aller Munde, die Apartheid, und ebenso das Land, zu dem sie allein zu gehören schien, Südafrika. Heute scheint sie und die unmenschlichen Lebensbedingungen, für die sie stand, nahezu vergessen. Kagiso Lesego Molope führt die Leserinnen in ihrem knapp gehaltenen Jugendbuch Unter dem Zitronenbaum an der Seite der dreizehnjährigen Tshidiso in die schwierige, aber hoffnungsvolle Endphase der offiziellen Apartheid 1989/90. Von MAGALI HEISSLER
Gesamtnote: zehn. Bestanden!
Heute heißt es runter, heute ist Sturzflugprüfung und Telemark muss springen. Edward van de Vendel und Alain Verster erzählen in Die Taube, die sich nicht traute von jenem großen Tag, an dem der zaghafte Jungtäuberich sich einfach fallen ließ – und den Salatsprung erfand. Von MONIKA THEES
Maigrüße
Ich liebe den 1. Mai. Tag der Arbeit! Der Tag an dem wir den Vorkämpfern der Arbeiterbewegung gedenken. Der Tag, an dem wir demütig unsere Häupter neigen vor Ferdinand Lassalle, August Bebel und den vielen Werktätigen, die ihr Leben ließen für Achtstundentag, 5-Tage-Woche, Arbeitsschutz und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Doch ein Wehrmutstropfen bleibt: Der Tag der Arbeit ist der einzige Tag im Jahr, an dem ich schon um acht Uhr früh aufstehen muss.
Eine Kolumne von PHILIPP WEBER
Öko oder Nazi - Hauptsache Pirat!
Die gute Nachricht zuerst: Die Polizei hat diese Woche bei einer Razzia in Nordrhein-Westfalen zwanzig Wohnungen durchsucht und drei Rechtsextreme im Alter zwischen 18 und 20 Jahren festgenommen. Bananarama! Und jetzt die schlechte: Es bleibt zu klären, ob Piraten mit dabei waren?
Eine Kolumne von MATHIAS TRETTER
Horváth an der B1
Ein Heimkehrstück 2012. Ein wenig so, wie das zeitversetzte Heimkehrerstück von 1946 mit dem lädierten Beckmann, wie Draußen vor der Tür von Wolfgang Borchert. Auch in der Jetztzeit: Trümmer überall. Kaputte Beziehungen. Der Freund verrückt geworden. Freundin mit dem dicken Bauch einer missliebigen Schwangerschaft. Das Werk, das Arbeit für alle hatte, dichtgemacht. Auf der nahen B1 donnert der Verkehr vorbei. Das heimkehrende männliche ICH erlebt die Fremdheit des ehemals heimatlichen Alltags. Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH
Verbindungen wider Willen, Wege zum Tode
Wenig Ruhm reserviert die Geschichte der Künste für den kunstproduzierenden Hochadel. Preußenkönig Friedrich II., jeder weiß es, spielte die Flöte und sang dazu – auch eigene Kompositionen. Seine Lieblingsschwester Wilhelmine, gegen ihren Willen mit dem Markgrafen von Bayreuth in eine Ehe gespannt, schrieb sogar Opern. Beide gelten als talentierte Dilettanten, wobei Wilhelmine (1709-1758) nicht einmal das Glück hatte, von einem berühmten Lehrer (wie Graun oder Quantz) unterwiesen zu werden. Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH
Qualtinger als Thoreau
Die Indizien weisen zunehmend darauf hin, dass der frühere Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Mappus, in seiner Amtszeit gegen die Verfassung verstoßen hat, als er bei seinen eigenmächtigen Geschäften den Landtag überging. von THOMAS ROTHSCHILD
»Die Macht der Kunst ist, dass sie der Schlüssel zur Wahrheit ist.«
»Wir sind hier ja kein Michael-Jackson-Publikum, sondern gebildete Programmkinobesucher«, tönt der Verleih-Vertreter nach der Premiere von Sing Your Song. Die filmische Hymne gilt dem Gast, den seine Kunst ebenso auszeichnet wie sozialpolitisches Engagement. »Er nahm unsere Kämpfe und machte sie zu seinen eigenen«, beschreibt Miriam Makeba auf der Leinwand Harry Belafonte, der im Kino International seine Buch- und Filmbiografie vorstellt. LIDA BACH war im Publikum dabei.
Augenblicke des »alten Europa«
Tony Judts literarischer Gang durch sein Chalet der Erinnerungen.
Von WOLFRAM SCHÜTTE
Karfreitags-Tanz
Wie schon im vergangenen Jahr gibt es auch dieses Jahr wieder in Hessen Ärger, weil aufgrund eines Gesetzes von 1952 am Karfreitag und Ostermontag das Tanzen in der Öffentlichkeit verboten ist. Wer also an diesen Tagen sein Freizeit z.B. in einer Bar verbringt oder auf einen Schwof gehen will, darf anders als sonst im Jahr seinem Tanzvergnügen nicht obliegen. Von WOLFRAM SCHÜTTE
Wie eine ausgepresste Orange
Hans Joachim Schädlich gehört fraglos immer noch zu den unterschätzten Autoren des deutschen Sprachraums. Dabei versteht es der 76-jährige Autor geradezu meisterlich, komplexe Sachverhalte durch radikale sprachliche Reduktion auf extrem schmale Buchumfänge zu komprimieren. Diese stilistische Finesse zieht sich wie ein roter Faden durch Schädlichs Oeuvre – von Versuchte Nähe (1977) bis Kokoschkins Reise (2010). Nun legt der ausgebildete Sprachwissenschaftler, der 1977 aus der damaligen DDR in den Westen übergesiedelt ist, eine pointierte, schmale Novelle vor, die es in ihrer Substanz mit opulenten Biografien und wissenschaftlichen Abhandlungen aufnehmen kann. Von PETER MOHR
Helden fürs Geld
THOR KUNKEL rät im Endlos-Fall Wulff zu einer Rosskur und erklärt, warum ein Stöpselgroschen den Pluralis Majestatis ergänzt.
Werft Sand untern Tannenbaum!
Bekanntlich wird pünktlich vor dem Weihnachtsfeste eine Vielzahl nigelnagelneuer Alben unters Volk beziehungsweise unter den Weihnachtsbaum gebracht. Und weil es die Jahreszeit nun einmal so mit sich bringt, wird sich bei einem gut Teil der Platten auf die Überarbeitung des für diese Jahreszeit so beliebten Liedguts beschränkt. Doch es gibt Hoffnung, meint TOM SCHOENER.
Ein Geheimtipp der deutschen Literatur
Die Kinder der Finsternis von Wolf von Niebelschütz, erschienen 1959, entführt den Leser in die faszinierende Welt des Mittelalters. Eine Pflichtlektüre findet HUBERT HOLZMANN

Asphaltblüten aus Baltimore
Gerade ist im Verlag Antje Kunstmann Homicide - ein Jahr auf mörderischen Straßen von David Simon erschienen. Das ist erstaunlich, hat doch PIEKE BIERMANN, die gerne vom »historischen Alzheimer« des deutschen »Föteljong« spricht, »schon seit 1998 bei diversen deutsch(sprachig)en Verlagen gebaggert«, dieses grandiose Buch endlich herauszubringen. Die Argumente, die die Schriftstellerin und Übersetzerin damals zu hören bekam waren: Homicide sei zu dick, zu amerikanisch, zu spezifisch Baltimore - ja wenn es New York, Los Angeles, Chicago wäre ... Das aufregend Neue an diesem Buch war aber nicht nur sein Thema, sondern Simons waghalsiger Einstieg, nämlich sich auf die Polizei einzulassen, sich ihr quasi anzumimetisieren, um wirklich etwas herauszufinden, um wirklich etwas erzählen zu können, das man als »echt« bezeichnen kann. Ein Vorgehen, das hierzulande gescheut wird wie das Weihwasser vom Teufel ...
Nach so vielen Jahren, die es zur Einsicht im deutschen Literaturbetrieb gebraucht hat, veröffentlicht TITEL den so überaus kenntnisreichen Beitrag PIEKE BIERMANNs von 1999 hier nun noch einmal.
MAN NANNTE SIE GÄSTE
Ein Jahr ist keine Weltreise. Wer erinnert sich noch an Kristin? Oder an Karina? Zum Ende hin untersuchte sie die Zugänglichkeit von Boris, so verzweifelt war Karina. Der Bühnensaal liegt in Agonie. Zumindest schützt er das vor. Wenn nun aber Texas sich darin einschließt, wird er mitunter auch gesprächig. »Norbert konnte ich nie leiden«, sagt der Bühnensaal zu Texas. »Was hat der mich strapaziert.«
Der letzte Teil der Frankfurter Nordendsaga von TANJA und JAMAL TUSCHICK

Algen und glitschiges Heu
Das erste im Haus Rose ist der Geruch, noch vor allem anderen, noch bevor es die drei kleinen Stufen runtergeht in den ersten Flur: Der Geruch, und ich denke: Leichenhalle. Das ist Quatsch, klar, aber ich hatte den Geruch von Sex erwartet, archaischen Algengeruch, gemischt mit Schweiß und nassem, glitschigem Heu. Oder wie auch immer man den Geruch beschreiben soll, daran sind schon bessere als ich gescheitert. So riecht es im Haus Rose jedenfalls nicht. Eher sauber, ordentlich, der Geruch von Reinigungsmitteln, daher kommt vielleicht diese Assoziation mit der Leichenhalle: Reinigungsmittel, und etwas liegt darunter, der Geruch vieler Menschen, vielleicht, die hier ein- und ausgehen, die hier ständig sind, und Zigarettenrauch. Die Geräusche sind gedämpft, als läge hier überall Teppich, hin und wieder Türenklappen, das Lachen von Frauen. Wie schaut man sich so einen Laden an? Wie ein Museum? Wie einen Zoo? Wie eine Wohnung, die man mieten möchte? Wie soll ich hier entlanggehen? Soll ich die Frauen grüßen, auch wenn sie so skeptisch gucken wie die hinten in der Ecke? Soll ich die Kunden grüßen? Kollegial? Überlegen? Ich habe keine Ahnung. Eine Erkundung von JAN FISCHER
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Und so weiter
Der Titan kämpft mit den Tränen
ein ungleicher Kampf
Das Schicksal unterdrückt ein Gähnen
immer unter Dampf
Dichter und Diplomat
»Ich erzähle von Dingen, die mich sehr stark geprägt haben. Zum Beispiel, der Spanische Bürgerkrieg aufgrund der vielen Republikaner, die in Mexiko Zuflucht suchten und die ...
Endlich hat das Netz einen Sinn!
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Verschwenderisch: 5-CD Compilation von Etienne de Crecys
Man kann ihn getrost als Schlüsselfigur der internationalen Electronic-Szene bezeichnen. In den letzten zwei Dekaden hat der französische Produzent und DJ einige maßgebende ...
Mit oder ohne Sonnenbrille?
»Mit meiner Sonnenbrille«, sagte der Hollywood-Star vor fünf Jahren, »bin ich Jack Nicholson. Ohne sie bin ich fett und siebzig.« Die Rolle des psychopathischen ...
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Über die Grenzen der Genres hinweg
Der Echo Jazz 2012 in der Kategorie »Instrumentalist des Jahres national Saxophon/Woodwinds« geht an den Weilheimer und Wahl-Leipziger Johannes Enders für die Produktion ...
Immer etwas gegen Strom geschwommen
»Es bleibt festzustellen, dass Anpassung weniger ein Menschenrecht als eine Form der bequemen Vorteilsnahme ist und Systemkritik gelegentlich Zivilcourage erforderlich macht«, hatte der ...
Blick in die Untiefen der Existenz
»Nicht in der Wahrheit, sondern in der Täuschung werden die Untiefen der Existenz berührt«, hatte Hartmut Lange eine seiner Figuren im 2007 erschienenen Novellenband Der ...
Dunkle Brutalität
Hier treffen Legenden aufeinander! Die Industrial-Pioniere Chris Carter & Cosey Fanni Tutti (Throbbing Gristle) und Nik Void (Factory Floor). Zusammen nennen sie sich ganz puristisch CARTER ...
Die Lust, nein zu sagen
»Vor zwanzig Jahren hätte ich so ein Buch überhaupt nicht schreiben wollen und auch nicht schreiben können«, bekannte Martin Walser im letzten Jahr in einem Interview. ...
Nur einen Abend, nur einmal und so niemals wieder
Was vor ein paar Jahren in einem zwölf Quadratmeter großen Büro, zwischen Medion-Computern und 56k-Modem, anfing, wird am 26.08.2012 eine große Geburtstagsfeier feiern. Das ...
Fast And Frightening
In drei Tagen geht die Konzertreise zum Album Time Is A Habit (Siluh Records) los! Vera Kropf führt ihre Band nicht nur durch die deutschen Clubs, sondern auch nach Tschechien, in ...
Der Magier hat sich zurückgezogen
»Ich habe einfach aufgehört zu schreiben. Das Jahr 2005 war das erste in meinem Leben, in dem ich nicht eine Zeile zu Papier gebracht habe«, bekennt der kolumbianische ...
Gespannt sein
Ende Februar 2012 starten in der niederländischen Provinz Zeeland die Dreharbeiten zum neuen Film von Nanouk Leopold. Verfilmt wird der vielfach ausgezeichnete und in mehr als 20 Sprachen ...
Zerpflügt das Klischee
Michael Stavaric ist heute in einem Festakt mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung ausgezeichnet worden. Der gebürtige Tscheche wurde für sein Gesamtwerk und ...
Romane nach genauem Plan
Seine 12 Romane wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt, mindestens die Hälfte davon waren weltweite Bestseller – und doch fällt John Irvings Zwischenbilanz nicht rundherum ...
Großes Kino!
Nach dem Album Soundtrack Work 2004-08 erscheint mit music, film. music erneut eine empfehlenswerte Compilation von Soundtrack-Arbeiten des großartigen italienischen ...
TITEL tippt treffsicher!
Der Goldene und Silberne Bär der BERLINALE 2012 sind an unsere Favoriten gegangen, nämlich ...
Vom Traum ein Rebell zu sein
Milos Formans bewegte Vita hat Spuren hinterlassen. Der oscar-gekrönte Regisseur macht keinen Hehl daraus, dass sein Lebenslauf und sein künstlerischer Erfolg in ursächlichem ...
Spitze der Weltmusik
Dancas Ocultas, das sind vier junge Akkordeonisten aus dem Norden Portugals, die sich in den letzten Jahren einen festen Platz an der Spitze der ...
Leben im Konjunktiv
»Für Menschen sind Lebensläufe die Behausung, wenn draußen Krise herrscht. Alle Lebensläufe gemeinsam bilden eine unsichtbare Schrift. Nie leben sie allein. Sie ...
Der TITEL-Tipp
Alle, die jung und bleich sind kennen das neue DEICHKIND. Ü-30 Kadaver: Achtung, weil BEFEHL VON GANZ UNTEN: reinhören! Leider geil.
Musik rund um die Uhr
Die Macher des in der frankokanadischen Kulturmetropole Montreal ansässigen Labels &records sehen sich nicht als Geschäftsleute. Das 2003 gestartete Label ist ein ...
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