"Lasst unseren Kollegen frei!"
Die beiden wichtigsten Schriftstellerverbände Deutschlands fordern die sofortige Freilassung von Doghan Akhanli. Es geschah bei seiner Einreise in die Türkei am 10. August. Zwei Wochen später wurde Anklage gegen Akhanli erhoben. Es geht um eine angebliche Beteiligung an einem Raubüberfall im Jahre 1989.
Hier der gemeinsame Text von P.E.N und VS (Verband deutscher Schriftsteller):
Nicht hinreichend präzise
Auch in seiner heutigen Erklärung verschanzt sich das Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank hinter Forschungsergebnissen und rudert damit mal wieder nur halbherzig zurück. Dieses Muster ist uns nicht erst seit dem ZEIT-Interview vom vergangenen Donnerstag bekannt. Hier sein heutiger Erklärungstext in voller Länge:
Eine Interview-Äußerung von mir vom 29. August 2010 hat für Irritationen und Missverständnisse gesorgt, die ich bedauere. Als ich sagte, dass „alle Juden ein bestimmtes Gen teilen“, habe ich mich nicht hinreichend präzise ausgedrückt.
Ich bezog mich mit meiner Äußerung – wegen der Interviewsituation leider verkürzt – auf neuere Forschungen aus den USA. Ich bin kein Genetiker. Aber ich habe zur Kenntnis genommen: Aktuelle Studien legen nahe, dass es in höherem Maße gemeinsame genetische Wurzeln heute lebender Juden gibt, als man bisher für möglich hielt.
"Voller Scheiße!"
Er ist einer der größten lebenden Jazz-Saxophonisten - und heute 50 geworden! Was er von der kommenden Musikergeneration hält, kann man hier hören:
Aléa Torik
geb. 1983 in Siebenbürgen. Studium der Linguistik und Literaturwissenschaften in Bukarest und Berlin. Zurzeit Promotion zum Thema “Identität, Authentizität und Illusion”. Roman über einen Blinden (“Berlin am Meer”).
Seit 20 Jahren ist die weiße Villa Heimat für Nobelpreisträger und Nachwuchsautoren, für alle, denen die Literatur mehr als eine "nette Freizeitbeschäftigung" ist. Auch das Publikum liebt die Atmosphäre und das anspruchsvolle literarische Programm im Haus an der Außenalster.
Das LITERATURHAUS SALZBURG ist seit 1991 eine der größten Literatureinrichtungen Österreichs und in Europa: Treffpunkt, Veranstaltungsstätte, Sitz von sechs Literatureinrichtungen, ein Ort mit vielfältigen Service-Einrichtungen.
The Lady with the Lamp
1837 schrieb sie auf einer Reise in ihr Tagebuch: God spoke to me and called me to his service. Nightingale empfand besonders die Gesundheitsfürsorge für arme Bevölkerungsschichten schockierend. Angesichts der schlechten Reputation, die der Beruf der Krankenpflegerin genoss, war vor allem ihre Mutter äußerst besorgt über ihre Entscheidung.
"Annie, schieß los!"
Annie Oakley, *13. August 1860, war das fünfte von acht Kindern eines Quäkers und ging bereits mit neun auf die Jagd. In Cincinnati besiegte sie den Kunstschützen Frank Butler, worauf sich dieser in sie verliebte. Bald darauf heirateten sie. Da sie die bessere Schützin war, verlegte er sich darauf, sie zu managen und verschaffte ihr Auftritte in Wildwestvorführungen u.a. bei Buffalo Bill. Sie schoss auf in die Luft geworfene Würfel, durchlöcherte eine hochgeworfene Spielkarte mindestens sechsmal, bevor sie den Boden erreichte und feuerte ihrem Mann sogar live die brennende Zigarette aus dem Mund.
Neben Annie traten noch weitere Berühmtheiten des Wilden Westens in der Show auf: der Indianerhäuptling Sitting Bull z.B., mit dem Annie bald eine tiefe Freundschaft verband. Er nannte sie "Kleine Scharfschützin". Auch Königin Victoria gehörte zu ihren Bewunderern und Wilhelm II. ließ sich von ihr eine Zigarette aus der Hand schießen.
Der ewige Latin Lover?
Er ist einer der bekanntesten spanischen Schauspieler der Gegenwart, dabei wollte er eigentlich Fußballer werden. Eine Verletzung brachte ihn zur Schauspielerei. 1992 siedelte er schließlich in die Vereinigten Staaten über, wo seine internationale Karriere begann.
Bandera bedeutet auf Deutsch „Flagge“, diesem Namen seiner Mutter fügte er ein „s“ bei - aus politischen Motiven, wie er sagt. Denn als Anti-Zentralist wollte er auch Katalonien, das Baskenland und Andalusien gewürdigt wissen.
Anfang einer Ära
Mamie Smith arbeitete als Kabarett-Sängerin in New York. 1920 nahm sie bei Okek Records mit ihren Jazz Hounds am 10. August 1920 den Titel Crazy Blues auf, den ersten Blues, der jemals auf Platte gepresst wurde. Der Song wurde mehr als eine Million mal verkauft, zumeist von Afroamerikanern. Dies war der Anfang der Ära des klassischen Frauenblues. Doch Mamie Smith blieb die "Queen of the Blues". Sie starb 1946 in New York.
YESTERDAY SHOP auf Tour
Das junge Indie-Quartett ist „eine der jungen talentierten Newcomerbands“ hieß es letztes Jahr. Die Band nahm nun die EP Spring auf, eine Platte mit elektronischen Elementen und einem Spritzer Neo-Shoegaze. Hier zwei aktuelle Tourdaten:
02.09.2010: Merlin, Stuttgart
Dialog zwischen den Kulturen
Seit 20 Jahren bringt die "Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika" Leserinnen und Lesern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz diese oft vernachlässigten Literaturen näher. Vor allem die Bestenliste "Weltempfänger" ist jeden Monat einen Klick wert: www.litprom.de!
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Poetenladen.de
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Perlentaucher.de
Die Redaktion des Perlentaucher wertet täglich die Feuilletons der großen deutschsprachigen Offlinezeitungen aus und fasst sie übersichtlich zusammen. Außerdem bietet die Seite Essays, eine Bücherschau, eine internationale Magazinrundschau und Rüdiger Dingemanns "Medienticker".
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